Frauenunion fragt Bürger, was aus Forum und Bürgerspitalgelände werden soll
Wunsch: „Ort des Wohlfühlens“

Das sind nicht die Bürger, die mitmachten - das waren nämlich weit über 100 -, sondern das Bild zeigt die Mitglieder der Frauenunion mit ihren Unterstützern, die die Frageaktion an der Bahnhofstraße durchzogen. Bild: hfz
Politik
Amberg in der Oberpfalz
27.06.2016
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Eine Aktion der Frauenunion, die Amberger nach ihren Vorstellungen für die Neue Münze und das alte Bürgerspitalareal zu befragen, fand großen Zuspruch. Der Stand bei der Baulücke an der Bahnhofstraße war längst noch nicht komplett aufgebaut, da entwickelten sich schon rege Diskussionen mit den Vorstandsmitgliedern Nicole Gude, Beate Wollmann und Susanne Herding. Auch die ersten "Wunschzettel" der Bürger konnten mit Wäscheklammern am Bauzaun befestigt werden.

Zahlreiche Menschen aller politischen Couleur von 8 bis 80 Jahren kamen laut Presseinformation gezielt zu Hedwig Gerl und Britta Bierler an die Stehtische, um ihre zum Teil gut vorbereiteten Ideen zu Papier zu bringen. Andrea Widder berichtete demnach: "Vielen war wichtig, dass überhaupt etwas passiert - ein Ort des Wohlfühlens für alle Generationen soll entstehen."

Andere Altstadtbesucher reagierten anfangs skeptisch, zitiert die Mitteilung Schriftführerin Karen Keppler, sie seien dann aber "richtig in Fahrt gekommen, diskutierten und beschrieben ihre Zettel mit sinnvollen Vorschlägen". Vorsitzende Michaela Frauendorfer freute sich um "fünf vor eins" über mehr als 100 Zettel, die bei herrlichem Wetter im Wind flatterten. Das Ergebnis der Auswertung soll nach ihren Worten Oberbürgermeister Michael Cerny, CSU-Fraktionsvorsitzendem Dieter Mußemann und Gewerbebau-Chef Karlheinz Brandelik "mit der Bitte um Beachtung" übergeben werden. Als kleines Dankeschön spendierte die Frauenunion jedem, der bei der Aktion mitgemacht hatte, einen Espresso oder eine Kugel Eis beim Eiscafé gleich nebenan.

Karlheinz Brandelik zeigte sich laut Mitteilung beeindruckt und erfreut über das große Interesse der Bürger. Ihm liege es demnach sehr am Herzen, dass sich die Amberger mit ihrer Stadt identifizierten und positiv in die Zukunft blickten. Er bat aber auch um Verständnis, dass derzeit nicht laufend zur Entwicklung beim Ex-Kaufhaus Forum, das den Namen Neue Münze bekommen hat, informiert werden könne. Planerische Schritte und Mieterakquisition müssten nun erst einmal vorrangig erledigt werden.

Sowohl Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz, als auch CSU-Kreisvorsitzender Stefan Ott und einige Stadträte der Christsozialen mit ihrem Fraktionschef Dieter Mußemann unterstützten die Aktion durch intensiven Gedankenaustausch mit den Bürgern, teilte die Frauenunion abschließend mit.
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