Georg Dieztrich vertritt Menschen mit Behinderung auf Forum in Berlin
Fürsprecher im Bundestag

Sein Sachverstand ist morgen in Berlin gefragt: Der Vorsitzende des Inklusionsbündnisses Amberg-Sulzbach, Georg Dietrich , nimmt am Forum "Politik für und mit Menschen mit Behinderung" teil. Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger hatte Dietrich als Experten vorgeschlagen.

Vorab haben sich beide zu einem Meinungsaustausch getroffen. Dabei sei auch die Barrierefreiheit am Amberger Bahnhof zur Diskussion gestanden, heißt es in einer Pressemitteilung. Lanzinger fordert, dass bei städtebaulichen Planungen der barrierefreie Ausbau stärker berücksichtigt wird als bisher. "Barrierefreiheit schließt nicht nur Rollstuhlfahrer, sondern beispielsweise auch Familien mit Kinderwagen oder Menschen mit Gehhilfen ein. Alle Altersgruppen sind auf eine barrierefreie Umwelt angewiesen", sagte sie. Dietrichs Ziel ist es, nicht nur Behörden und Ämter barrierefrei zu gestalten. Es seien auch private Hausbesitzer gefragt, da sich etwa Arztpraxen zum Teil in den oberen Stockwerken in Gebäuden ohne Aufzug befinden.

Dietrich will in Berlin entsprechende Änderungen im Baurecht ins Gespräch bringen. Auch schwebt ihm die Einführung eines "Ausweises für Barrierefreiheit" - ähnlich dem Energiesparausweis - gerade für öffentlich zugängliche Immobilien vor.
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