Gesamtkonzept für Albert-Schweitzer-Schule
Ganztagsschule mit allen Konsequenzen

Die Albert-Schweitzer-Schule ist sanierungsbedürftig. Wenn sie zur Ganztagsschule werden soll, muss auch ein Erweiterungsbau her. Der Bauausschuss stimmte einstimmig dafür. Bild: Huber
Politik
Amberg in der Oberpfalz
29.11.2016
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Die Albert-Schweitzer-Schule ist der "erste Kandidat", sagte Hans-Georg Wiegel vom Referat für Stadtentwicklung und Bauen im Bauausschuss. Sie soll als erste von mehreren Einrichtungen zu einer offene Ganztagsschule werden.

Schon bisher gibt es eine verlängerte Mittagsbetreuung an der Einrichtung, doch um offiziell als Ganztagsschule anerkannt zu werden, muss das Gebäude in ein von der Regierung erstelltes, abstraktes Raumprogramm passen. Erst wenn das Gesamtkonzept vorliegt, kann ein Förderantrag geprüft und bewilligt werden. Für die Albert-Schweitzer-Schule bedeutet es konkret, dass das Gebäude um 996 Quadratmeter wächst.

"Das kann nur durch einen zusätzlichen Erweiterungsbau sowie diverser Umbauten im Bestand erreicht werden", informierte Wiegel. Grundsätzlich ist die Albert-Schweitzer-Schule noch im Zustand von 1972 und bedürfe einer Generalsanierung. Geplant sind eine Mensa mit Küche, fünf Aufenthaltsräume, fünf Ruheräume sowie jeweils ein Mehrzweck- und Nebenraum.

Wiegel schlüsselte auch das Finanzielle auf. Je nach Planung betragen die Kosten für die Generalsanierung 8,5 Millionen Euro, für die Ganztagsschule 4,7 Millionen Euro. Für Neubau, Erweiterung und Sanierung würden demnach insgesamt 13,25 Millionen Euro anfallen. Die Ausschreibung erfolgt im nächsten Jahr.
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