Glasfaser-Vernetzung und Office-Paket schaffen Top-IT
Für 9000 Schüler

Ein Leerrohrbündel mit Glasfaserkabeln. Diese Technik sorgt jetzt auch dafür, dass ein Großteil der Amberger Schulen breitbandig mit der Stadtverwaltung vernetzt wird. Archivbild: dpa
Politik
Amberg in der Oberpfalz
28.11.2016
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Unter dem Stichwort "Verbesserung der IT" investiert die Stadt erneut in ihre Bildungslandschaft. Der Hauptausschuss stimmte für die Anschaffung des Microsoft-Pakets Office 365 für alle Schulen in Stadt-Trägerschaft und deren 9000 Schüler sowie für die Glasfaservernetzung der Amberger Schulen. Diese werden an die beiden Rechenzentren der Stadtverwaltung angebunden. "Wir schultern eine große Anlage viel leichter als 13 kleine", bemerkte Diplom-Informatiker Werner Weiss zum Vorteil für die Kommune.

Die Vernetzung erledigten die Stadtwerke. Dort fielen dafür erstmalige Kosten von 63 000 Euro an, dazu noch 55 000 Euro für den internen Anschluss aller elf betroffenen Schulen, bei denen die Stadt Sachaufwandsträger ist. Zudem rechnet die Verwaltung mit jährlichen Ausgaben von 30 000 Euro für die Glasfaservernetzung. "Das wird sich strategisch und langfristig rechnen", zeigte sich OB Michael Cerny überzeugt. Die sternförmige Anbindung an die Stadt wertete er als "besser als viele Einzellösungen".

Landkreis zahlt mit


Was die Kommune hier ausgibt, soll sie laut Kämmerer Franz Mertel und CSU-Fraktionsvorsitzender Dieter Mußemann zum Teil über die Gastschulbeiträge wieder zurückbekommen, wobei Mertel dabei vor allem die Folgekosten im Blick hatte. Die betragen für das Projekt Office 365 pro Jahr 25 000 Euro. Dafür bekommen rund 450 Lehrer und 9000 Schüler die damit verbundenen Microsoft-Dienstleistungen und das Recht, immer die aktuellste Software auf allen Rechnern der Schule einzusetzen. "Die Verwaltung der noch einzurichtenden Schulkonten wird von der IT der Stadt Amberg zentral geführt", hieß es in der Sitzungsvorlage.
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