Homepage mal auf Chinesisch

Im Rathaus wurde der Chinesisch-Bayerische Freundeskreis von Bürgermeisterin Brigitte Netta (Zweite von links) und Hannelore Zapf (links) empfangen. Natürlich durfte bei dem Rundgang auch ein Blick vom Balkon der guten Stube Ambergs auf den Marktplatz nicht fehlen. Bild: hfz

Chinesische Schriftzeichen auf der Homepage der Stadt? Ja, das gibt es seit kurzem. Der Internetauftritt Ambergs ist teilweise auch in der Sprache des Reichs der Mitte zu lesen.

Sowohl auf der städtischen Homepage als auch auf der Seite der Tourist-Information ist nun Wissenswertes über die Vilsstadt in chinesischer Schrift zu sehen. Verantwortlich dafür zeichnet das Ehepaar Shidong Tang und Yun Chao, das zusammen mit seiner kleinen Tochter in Amberg lebt, bei der Firma Siemens arbeitet und über das Kinderhaus Sie-Kids Kontakt zur dort arbeitenden Bürgermeisterin Brigitte Netta aufgenommen hat.

Da die Familie aus dem Reich der Mitte sehr am kulturellen Austausch interessiert ist, beschloss sie kurzerhand, den Eintrag in Wikipedia über Amberg zu übersetzen und der Stadt zur weiteren Verwendung zur Verfügung zu stellen, heißt es in einer Presseinfo. Aber auch die Darstellung der liebenswertesten Stadt Deutschlands - ein Titel, den Amberg kürzlich bekommen hat (AZ berichtete) - in chinesischen Schriftzeichen leiteten sie der Bürgermeisterin zu.

OB Michael Cerny, hocherfreut über dieses Engagement, lud daraufhin die Familie und mit ihr den Chinesisch-Bayerischen Freundeskreis ins Rathaus ein. Dieser Zusammenschluss hat sich vor einiger Zeit als beiderseitige Kulturgruppe innerhalb der Abteilung Freizeitsport bei der Sportgemeinschaft Siemens entwickelt und verfolgt laut Mitteilung die Idee, die Kultur beider Länder zusammenzuführen.

Zu dem Besuch, den einige der Gäste krankheitsbedingt jedoch kurzfristig absagen mussten, hieß Brigitte Netta die kleine Delegation im Beisein von Stadträtin und Stadtführerin Hannelore Zapf willkommen. Sie luden ihre Besucher zu einem Rundgang durch die Säle ein und baten sie nach einem Blick vom Rathausbalkon, sich abschließend im Gästebuch der Stadt einzutragen.

Auch darin verewigte sich die Delegation mit einem in chinesischen Schriftzeichen verfassten Spruch, mit dem sie Amberg eine "lebendige und gedeihliche Zukunft" wünschte.
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