Ideen für Bürgerspital und Neue Münze
Frauen Union präsentiert Umfrage-Ergebnisse

Oberbürgermeister Michael Cerny, der Geschäftsführer der Gewerbebau, Karlheinz Brandelik, CSU-Fraktionsvorsitzender Dieter Mußemann und die Kreisvorsitzende der Amberger Frauen Union, Michaela Frauendorfer (von links) werteten die Umfrage-Ergebnisse aus. Bild: hfz
Politik
Amberg in der Oberpfalz
07.08.2016
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Die Entscheidung über die Investoren ist gefallen. Jetzt geht es um die konkrete Ausgestaltung der Pläne für das Bürgerspital-Areal und die Neue Münze. Die Frauen Union hat die Bürger zu ihren Vorstellungen befragt und präsentierte jetzt die Ergebnisse.

"Einen Espresso für Ihre Meinung" war die Aktion betitelt, bei der die Amberger Frauen Union (FU) in der Fußgängerzone die Bürger nach ihren Wünschen und Ideen befragte. FU-Vorsitzende Michaela Frauendorfer zog jetzt Bilanz und weihte Oberbürgermeister Michael Cerny, den Fraktionsvorsitzenden der CSU im Stadtrat, Dieter Mußemann, und den Chef der Gewerbebau, Karlheinz Brandelik, in die Ergebnisse ein. "Jetzt, nachdem die Entscheidung im Stadtrat gefallen ist, kommt das Ergebnis der Umfrage zur rechten Zeit," unterstrich Frauendorfer. "Die Akquise ist im vollen Gang."

Die Ideen waren ihren Angaben zufolge breitgefächert. In vielen Punkten sind sich die Amberger offensichtlich einig. "Mehr Einzelhandel soll in die Stadt. Marken für junge Leute sind in erster Linie gefragt, genauso wie individuelle, inhabergeführte Läden." Auch Spezialgeschäfte seien auf der Wunschliste gestanden, ein Geschäft für Haushaltswaren sei mehrfach gefordert worden und auch die Nachfrage nach Seniorenbekleidung sei vorhanden.

Beim Thema Gastronomie sprachen sie die jüngeren Passanten für eine Bar oder einen Club im Keller des Bürgerspital-Areals aus. "Die älteren Bürger erwärmen sich eher für ein gediegenes Café mit Rundblick über die Altstadt oder ein Fischgeschäft, das einen Straßenverkauf anbietet", berichtete die FU-Chefin. Viele Amberger könnten sich auch ein Einkaufszentrum mit einem vielfältigen Warenangebot gut vorstellen, anderen sei zudem ein weiteres Lebensmittelgeschäft in der Altstadt wichtig. Wohnungen und zusätzliche Parkplätze nähmen Platz vier und fünf in der Hitliste ein. "Neben dem Konsum sollen Kultur und Kinder nicht zu kurz kommen", fasste Frauendorfer die Anregungen zusammen.
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