Klare Mehrheit für Alois Karl

Spannung pur: Mit 92 zu 67 Stimmen setzte sich Alois Karl überraschend klar gegen Barbara Lanzinger durch. Bild: Hartl
Politik
Amberg in der Oberpfalz
17.11.2016
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Kastl/Schwandorf (ll) Alois Karl ist bei der Bundestagswahl wieder Direktkandidat der CSU im Wahlkreis 232 Amberg/Neumarkt. Er setzte sich am Donnerstagabend mit 92 zu 67 Stimmen gegen Barbara Lanzinger durch. Alois Karl (65) war vom Neumarkter Landrat Willibald Gailler als Kandidat vorgeschlagen und kurz vorgestellt worden, Barbara Lanzinger (61) vom Amberger Oberbürgermeister Michael Cerny.

Ein Münzwurf entschied, dass die Ambergerin ihre Bewerbungsrede zuerst halten durfte. Sie stellte ihre Sozialkompetenz und ihre Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen, in den Vordergrund. Karl betonte vor allem die positiven Wirkungen seiner Tätigkeit im Haushaltsausschuss des Bundestages sowie die vielen Infrastrukturprojekte im Wahlkreis und seine guten Kontakte in Berlin.

Der CSU-Kreisverband Neumarkt, dem Alois Karl angehört, hatte 82 der 160 Delegierten bei der Nominierungsversammlung gestellt. Aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach kamen 59, aus der Stadt Amberg 19. Barbara Lanzinger hatte im Vorfeld ihrer Bewerbung angekündigt, nicht mehr auf der Landesliste kandidieren zu wollen. 2013 hatte die Ambergerin auf diesem Weg den Einzug in den Bundestag geschafft.

Im Wahlkreis Schwandorf/Cham fiel die Entscheidung für Karl Holmeier. Der amtierende CSU-Abgeordnete war bei der Nominierungsversammlung in Neunburg vorm Wald einziger Kandidat und erhielt 147 der 157 Delegiertenstimmen. Acht Wahlberechtigte stimmten gegen ihn, zwei enthielten sich.
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