Kostenschlüssel für Verbindungsspange gesenkt
Jetzt sagt Amberg Ja

Die AS 27 verbindet am östlichen Stadtrand in diesem Bereich bisher Gärmersdorf und Kümmersbruck. Mit einer Spange Richtung Rosenthalstraße könnte das Gewebegebiet Ost (Franzosenäcker, Silhouette hinter der Hecke) angebunden werden. Allerdings muss dazu eine Brücke über die Bahnlinie Amberg-Schwandorf (Hecke begrenzt Bahndamm) gebaut werden. Bild: Hartl
Politik
Amberg in der Oberpfalz
13.06.2016
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An der östlichen Peripherie der Stadt zeichnen sich mittelfristig durchaus weitere Entwicklungsperspektiven ab. Da könnte eine neue Zufahrtspange, an der auch Kümmersbruck interessiert ist, entsprechende Impulse geben.

/Kümmersbruck. Amberg würde mitmachen. Allerdings müssen noch der Landkreis und die Nachbargemeinde Kümmersbruck mitspielen, und auch die Bahn AG ist mit ins Boot zu holen. Der Amberger Bauausschuss fällte am Mittwoch den Grundsatzbeschluss, sich in ein Straßenprojekt einzubringen, das die Kreisstraße AS 27 (Gärmersdorfer Weg) mit dem Bergsteig (Richtung Rosenthalstraße) verbindet.

Eine derartige Spange ist seit Jahren hauptsächlich in Kümmersbruck nicht zuletzt im Zusammenhang mit den Bemühungen um eine Umfahrung in der Diskussion. Ambergs bisher ablehnende Haltung begründete sich in dem einst beabsichtigen Verteilungsschlüssel der Kosten. Das Projekt wird derzeit mit insgesamt 2,9 Millionen Euro veranschlagt. Allein eine nötige Brücke über die Bahnlinie Amberg-Schwandorf schlägt mit 725 000 Euro zu Buche.

Die Stadt, so die Verwaltungsvorlage, ist besonders an einer mit dieser Spange verbesserten Anbindung des Gewerbegebiets Ost (Franzosenäcker) interessiert und würde sich deshalb in die Pflicht eines nun auf 20,5 Prozent gesenkten Anteils an den Gesamtkosten nehmen lassen. Bei den bisherigen Verhandlungen lag dieser Satz deutlich höher. Ohne Gegenstimme machte der Bauausschuss des Amberger Stadtrates den Weg für das Projekt frei. Einen Tag später bekräftigte der Hauptausschuss diesen Beschluss, indem er für das nächste Haushaltsjahr 58 000 Euro für anteilige Planungskosten als Empfehlung an den Stadtrat freigab. Auch der Landkreis soll bereits erste Mittel in seine Finanzplanungen aufgenommen haben.
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