Landkreis und Staatliches Bauamt besprechen Bauprojekte für 2016
Neue Straßen braucht das Land

Über die Straßenbauprojekte in Amberg-Sulzbach tauschten sich Gebietsreferent Stefan Noll und Henner Wasmuth, der Leiter des Staatlichen Bauamts, mit Landrat Richard Reisinger und dem Tiefbauamtschef des Landkreises, Markus Simon (alle von links), aus. Bild: hfz
Politik
Amberg in der Oberpfalz
19.03.2016
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-Sulzbach. Im Landkreis werden auch heuer wieder zahlreiche Straßenbauprojekte in Angriff genommen. Über die einzelnen Maßnahmen und ihre Details tauschten sich Vertreter des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach mit Landrat Richard Reisinger aus. Im Fokus standen dabei unter anderem Fahrbahnerneuerungen an der B 14 im östlichen Kreis bei Holzhammer, im Westen in Teilabschnitten zwischen Sulzbach-Rosenberg und Weigendorf, auf der B 299 streckenweise zwischen Amberg und der A 6 sowie in und um Kastl.

Pendlerparkplatz erst später


Der Leiter des Staatlichen Bauamts, Henner Wasmuth, wies außerdem auf weitere für die kommenden Jahren geplante Projekte hin, wie die Deckenerneuerung von mehreren Staatsstraßen, den Umbau der Kreuzung der Staatsstraße 2164 mit der AS 1 bei Illschwang oder den Pendlerparkplatz südlich von Lengenfeld im Bereich der Gemeinde Kümmersbruck.

Reisingers Radwege-Appell


Reisinger brachte seinerseits das dringende Thema Radwege ins Spiel. Entlang der 2164 von Sulzbach-Rosenberg nach Lauterhofen auf Höhe Pesensricht sei heuer der erste von drei Bauabschnitten geplant; auch beim Radweg entlang der B 14 zwischen Schnaittenbach und Wernberg soll die dritte Stufe heuer beginnen, lautete die Antwort auf seine Frage.

Für die Zukunft liege der Blick außerdem auf dem Weiterbau der B 85 im Bereich zwischen Schafhof und Pittersberg, bei dem das Staatliche Bauamt laut Stefan Noll auf die erforderlichen Finanzmittel des Bundes hofft. Auch bei der Staatsstraße von Lintach nach Raigering bemüht sich die Behörde nach seinen Worten um den Ausbau.

Vonseiten des Landkreises erfolgt heuer die Neugestaltung der Kreisstraße AS 43 nördlich von Auerbach im Teil zwischen Ohrenbach und Gunzendorf inklusive eines begleitenden Geh- und Radwegs. In der zweiten Jahreshälfte sollen außerdem die AS 38 zwischen Etzelwang und Lehendorf sowie die AS 1 von Ammerthal nach Götzendorf angepackt werden. Hier setzt der Landkreis laut Tiefbauamtsleiter Markus Simon auf das "Verständnis und die Bereitschaft der Grundstücksbesitzer, die für den Straßenbau erforderlichen Flächen zu verkaufen".
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