Nachwuchs-Organisation der FDP
Lebenszeichen der Jungen Liberalen

Kilian Taubmann (links), der neue Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Amberg-Sulzbach, hatte eingeladen. Gekommen waren (weiter von links) Stephan Meier (Kreisvorsitzender Amberg), drei Junge Liberale aus der Stadt und dem Landkreis, Ulrich Alda mit seiner Frau und Moritz Pöllath (Kreisvorsitzender Amberg-Sulzbach). Bild: hfz
Politik
Amberg in der Oberpfalz
12.04.2016
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Lange war es ruhig um die Jungen Liberalen, die Nachwuchsorganisation der FDP. Im August hatte der neue Kreisvorsitzende Kilian Taubmann angekündigt, die Fühler auch in Richtung Amberg auszustrecken. Jetzt meldet er in einer Pressemitteilung Vollzug: "Dank der wachsenden Anzahl junger Liberaler in Amberg und dem Landkreis werden auf unseren Stammtischen neue Ideen lebendig diskutiert." Zum Beispiel beim Schloderer-Bräu in der Innenstadt, wo sich die Mitglieder mit Ulrich Alda, einem Landtagsabgeordneten aus Nordrhein-Westfalen, sowie den beiden Kreisvorsitzenden Moritz Pöllath (Amberg-Sulzbach) und Stephan Meier (Amberg) trafen.

Ulrich Alda, der laut Taubmann in Nordrhein-Westfalen als die soziale Stimme der FDP bezeichnet wird, sprach sozialpolitischen Sprengstoff an: "Die Schärfe der Rentenproblematik ist der jungen Generation gar nicht bekannt. Die Vorschläge der großen Koalition für neuere Altersgrenzen und einer Lebensleistungsrente ohne seriöse Gegenfinanzierung benachteiligen die heranwachsende Generation massiv." Die Forderung: "Wir wollen daher ein flexibles Rentenmodell, statt immer neuer Altersgrenzen." Für ein gerechteres Rentensystem benötige Deutschland einen flexiblen Renteneintritt mit korrekten Zu- und Abschlägen ab 60 Jahren. Alle Hinzuverdienstgrenzen gehörten aufgehoben, damit individuelle Arbeitsleistung nicht bestraft wird. "Wir wollen eine Politik, die in die Zukunft schaut, und nicht über Schulden die Chancen der Jungen verbaut", kritisierte Pöllath. Jeder zweite Euro des Bundeshaushalts stecke in Sozialausgaben und fehle für Zukunftsinvestitionen in Bildung, Infrastruktur und Forschung.
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