Neue Idee zur Nachfolgenutzung der Leopoldkaserne
Bundeswehr-Karrierecenter soll einziehen

Platz wird es in der denkmalgeschützten Leopoldkaserne nach dem Abzug des Stabs der Panzerbrigade 12 genug geben. Bild: Steinbacher
Politik
Amberg in der Oberpfalz
20.10.2016
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Der Abzug des Stabes der Panzerbrigade 12 Oberpfalz aus Amberg ist lange beschlossen, verzögert sich aber. Dennoch ist noch kein Konzept für die Nachfolgenutzung der großteils unter Denkmalschutz stehenden Leopoldkaserne gefunden. Der Neumarkter Bundestagsabgeordnete Alois Karl (CSU) wartet vor diesem Hintergrund in einer Pressemitteilung mit einer neuen Idee auf.

In einem Schreiben an Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen schlägt er eine Verlegung des Nürnberger Bundeswehr-Karrierecenters in die Amberger Kaserne vor und bittet um eine entsprechende Prüfung. Karl führt als handfestes Argument "hohe Mietzahlungen" in Nürnberg auf, "während es in Amberg (...) mit der Leopoldkaserne eine frei werdende Liegenschaft der Bundeswehr gibt".

Zudem betont er, "dass Amberg seit mehr als 100 Jahren Garnisonsstadt ist" und "dem Militär grundsätzlich sehr offen gegenübersteht". Und zuguterletzt sei die Oberpfalz "bei der Gewinnung von Zeit- und Berufssoldaten sehr viel erfolgreicher" als Nürnberg. Karl bittet deshalb um "ein zeitnahes, persönliches Gespräch" mit der Bundesverteidigungsministerin, "um diese für mich und meinen Wahlkreis so bedeutungsvolle Frage" zu erörtern. Das Karrierecenter der Bundeswehr in Nürnberg wurde 2012 als erstes von insgesamt 16 eröffnet, seither arbeiten dort mehr als 50 Bedienstete.
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