Panzerbrigade 12 im Wartezentrum für Flüchtlinge
Flexible Soldaten

Das Gesprächsthema war ernst: Oberst Kai Mayer, Brigadegeneral Helmut Dotzler und Generalleutnant Martin Schelleis (von links) diskutierten über die Flüchtlingsfrage und die Registrierung der Neuankömmlinge. Bild: hfz
Politik
Amberg in der Oberpfalz
24.03.2016
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Amberg/Feldkirchen. Der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, hat das Wartezentrum für Flüchtlinge in Feldkirchen (Oberbayern) besucht. Er erkundigte sich laut einer Pressemitteilung der Bundeswehr über die Arbeit der Panzerbrigade 12, deren Stab ihren Sitz in der Leopoldkaserne hat.

Oberst Maximilian Lindner, stellvertretender Kommandeur der Brigade, unterrichtete Schelleis über die derzeitige Lage in Feldkirchen. "Was uns auszeichnet, ist Flexibilität", sagte Lindner und betonte, dass die Truppe im Hinblick auf den Auslandseinsatz 2017 und die dafür erforderliche Ausbildung nach und nach reduziert werde. Im Wartezentrum selbst erfuhr der Generalleutnant, wie die Flüchtlinge registriert werden. Martin Schelleis suchte den Kontakt zur Truppe und fragte Soldaten nach deren Eindrücken. Die allgemeine Meinung: Durch den direkten Kontakt mit den Menschen würden Vorurteile abgebaut.

Oberst Hans-Jürgen Neubauer vom Bundesamt für Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr gab einen Überblick über bereits aufgebaute und noch zu errichtende Infrastruktur im Wartezentrum. "Das Ganze war eine gute Trainingsfläche für all unsere Fähigkeiten", sagte Neubauer laut Mitteilung.
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