Siemens befürwortet politisches Engagement
Auch der OB ein ehemaliger Siemensianer

Politik
Amberg in der Oberpfalz
23.05.2016
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"In unserer demokratischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung muss jeder Bürger und jede Bürgerin die Möglichkeit haben, sich aktiv am politischen Leben zu beteiligen." Diese Position vertritt die Siemens AG, sie befürwortet es daher, wenn ihre Beschäftigten politische Mandate übernehmen oder für ehrenamtliche Aufgaben zur Verfügung stehen, heißt es in einer Presse-Info.

Demzufolge sind viele Siemens-Mitarbeiter in politischen Ämtern zu finden. Bei Siemens war früher auch Michael Cerny, der vor seiner Wahl zum Amberger OB im Jahr 2014 neben seiner Tätigkeit als Informatiker zunächst das Amt des 3. und später das des 2. Bürgermeisters bekleidete.

Als Oberbürgermeister hieß er nun ehemalige Kollegen, unter ihnen auch Dieter Mußemann, CSU-Fraktionsvorsitzender im Amberger Stadtrat, im Rathaus willkommen. Anlass war das Jahrestreffen der Mandatsträger, die immer an einem anderen Standort zu einem Informationsaustausch versammeln.

Auf Einladung von Günther Petrasch und Franziska Hilger, in deren Aufgabengebiet die Mandatsträgerbetreuung fällt, nahmen insgesamt rund 65 unterschiedlichen Parteien oder Gruppierungen zugehörige Siemens-Beschäftigte aus ganz Deutschland an dieser zweitägigen Zusammenkunft teil. Neben dem Empfang im Amberger Rathaus, der in einen Gedankenaustausch mündete, standen die Besichtigung des Siemens-Werkes Amberg und dabei in besonderem Maße die Themen digitale Fabrik und Industrie 4.0 im Fokus der Betrachtungen.

Cerny erwähnte, dass sich in Amberg ein wirtschaftlicher Cluster auf dem Gebiet des Maschinenbaus und der Automatisierungstechnik innerhalb der Metropolregion gebildet habe, weshalb die Stadt hier auch die höchste Dichte an Hightech-Arbeitsplätzen aufweise.
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