Stadtrat nimmt Bedenken in Frühlingsstraße ernst
„Verständliche Angst“

Was im Bauausschuss bereits vorbesprochen war, ging auch im Stadtrat einstimmig durch. Das gilt sowohl für das Bebauungsplanaufstellungsverfahren für das Baugebiet Drillingsfeld 2 als auch für den Grundsatzbeschluss zum Ausbau der Eglseer Straße zwischen der B 299 und Alteglsee sowie der Frühlingsstraße zwischen Alteglsee und dem Baugebiet Drillingsfeld 2.

Wobei im zweiten Fall der Beschluss um die Anregung aus dem Ausschuss ergänzt wurde, hier auch eine geeignete Fußgänger- und Radwegeverbindung einzubringen.

500 Fahrzeuge mehr


Baureferent Markus Kühne sprach dabei von einer "verständlichen Angst der Anwohner", dass die Frühlingsstraße in Mitleidenschaft gezogen werden könne. Dort zähle man aktuell 1000 Fahrzeuge am Tag; nach der Bebauung der neuen Parzellen würden da wohl noch 500 bis 600 dazukommen.

Der Verwaltungsvorschlag, die Geschwindigkeit auf der neuen Verbindungsstrecke auf 50 km/h zu beschränken, gefiel Michaela Frauendorfer (CSU) nicht. Sie plädierte für 70 km/h. Bei einer Straße mit eigenem Fuß- und Radweg könnte das laut Kühne möglich sein.

Bauamt spielt mit


In Bezug auf das Baugebiet Drillingsfeld 2 dankte Kühne dem Staatlichen Bauamt, das für die Baustellenzeit eine Erschließung durch eine direkte Anbindung an die B 85 ermögliche. Helmut Weigl (CSU) plädierte dafür, die Bedenken der Bürger in Sachen Frühlingsstraße ernst zu nehmen. Martin Preuß (CSU) mahnte, darüber auch die Interessen der Bürger in Ackermannstraße, Blütenstraße und Kornweg nicht zu vergessen.
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