Standesamt steht nicht mehr in Kritik und hat Rückstände aufgearbeitet
Vorwürfe in Luft aufgelöst

"Ich möchte mich bei Dr. Knerer-Brütting und den Mitarbeitern des Standesamts entschuldigen." Zitat: Emilie Leithäuser
Politik
Amberg in der Oberpfalz
26.07.2016
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Emilie Leithäuser (FDP) ruderte in Sachen Vorwürfe gegen das Standesamt zurück. Sie hatte in der Juni-Sitzung des Stadtrats beklagt, ein Bürger sei von einem Mitarbeiter des Amtes beschimpft worden, weil er sich angesichts der Aufarbeitungsrückstände in der Behörde erkundigt habe, wann er endlich die Geburtsurkunde für sein Kind bekomme. Sozialreferent Dr. Harald Knerer-Brütting hatte das zurückgewiesen, aber Leithäusers Informanten geraten, sich direkt an ihn, Knerer-Brütting, zu wenden und den Beschäftigten, der das angeblich gesagt habe, konkret zu benennen.

Leithäuser berichtete jetzt, ihr Informant sei dazu nicht bereit gewesen. Mittlerweile bezweifle sie auch, dass er die Sache ihr gegenüber richtig wiedergegeben habe. "Ich möchte mich deshalb bei Herrn Dr. Knerer-Brütting und den Mitarbeitern des Standesamts entschuldigen." Zudem bedankte sich die FDP-Stadträtin dafür, dass das Standesamt zusätzliche Kräfte erhalten habe, um die Rückstände schnell abzuarbeiten.

"Das Verhalten des Beschwerdeführers spricht für sich", wollte Knerer-Brütting auf den Sachverhalt nicht mehr näher eingehen. Er bat aber Emilie Leithäuser, wenn ihr wieder Vorwürfe zu Ohren kämen, diese zuerst mit den Mitarbeitern der Verwaltung zu besprechen, ehe sie damit an die Öffentlichkeit gehe. Dass die Probleme im Standesamt sich offensichtlich in Luft aufgelöst haben, unterstrich auch ein gut gelauntes Bonmot von CSU-Fraktionssprecher Dieter Mußemann: "Es kann wieder geboren werden."

Ich möchte mich bei Dr. Knerer-Brütting und den Mitarbeitern des Standesamts entschuldigen.Emilie Leithäuser
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