Stellvertretender Heeres-Inspekteur in der Leopold-Kaserne
Wie steht es um die "Zwölfer"?

Arbeitsbesuch von Generalleutnant Carsten Jacobson (vorne, Mitte) beim Stab der Panzerbrigade 12 "Oberpfalz", die unter dem Kommando von Brigadegeneral André Bodemann (links daneben) steht. Bild: hfz
Politik
Amberg in der Oberpfalz
19.02.2016
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Arg viel höheren Besuch kann die aktive Truppe kaum bekommen. Da müsste fast Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen her. Aber es ging ja nicht ums Repräsentieren und um Symbolik, sondern den Einsatzalltag der Soldaten.

Generalleutnant Carsten Jacobson, Kommandeur Einsatz im Kommando Heer und Stellvertretender Inspekteur des Heeres, besuchte dieser Tage die Panzerbrigade 12 in Amberg. Der Standort, so eine Pressemitteilung, ist ihm gar nicht einmal so fremd, wenn auch es einige Zeit her ist: Vor über 40 Jahren trat der heutige Generalleutnant in der nahen Schweppermann-Kaserne in Kümmersbruck beim damaligen Panzerbataillon 123 seinen Dienst als Soldat an.

Nach der Begrüßung durch den Kommandeur Panzerbrigade 12 "Oberpfalz", Brigadegeneral André Bodemann, erhielt Jacobson einen umfassenden Lagebericht der Stabsabteilung zur aktuellen Auftragslage und Einsatzplanung sowie zum Stand der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft der "Zwölfer". Besonderen Schwerpunkt legte der Kommandeur Einsatz auf die Vorbereitung: "Gute Ausbildung ist einfach der Schlüssel zum Erfolg", betonte der Generalleutnant.

In der Patenschaft zwischen der Panzerbrigade 12 und dem US-amerikanischen 2nd Cavalry Regiment sieht der stellvertretende Inspekteur ein "Alleinstellungsmerkmal im Heer". "Die gelebte Patenschaft und Zusammenarbeit ist sehr wertvoll und einmalig", so Jacobson. Seit März 2009 besteht zwischen der Panzerbrigade 12 und den Amerikanern im nahen Vilseck eine intensive Partnerschaft.

Gemeinsame Übungen, sogenannte Social Events, militärischer Austausch oder auch die Teilnahme an verschiedenen Truppenübungsplatz-Aufenthalten, wie bei der multinationalen Übung "Allied Spirit IV" in den vergangenen Wochen in Hohenfels am Joint Multinational Readiness Center, seien wichtige Bestandteile dieser Beziehungen.

Auch die infrastrukturellen Rahmenbedingungen waren Thema des Besuchs. Nach einem kurzen Rundgang durch die Leopold-Kaserne ging es zur weiteren Besichtigung in den künftigen Standort der Panzerbrigade 12, in die Nordgau-Kaserne in Cham, um sich dort ein Lagebild über den Fortgang der Baumaßnahmen zu verschaffen.
Die gelebte Patenschaft und Zusammenarbeit ist sehr wertvoll und einmalig.Generalleutnant Carsten Jacobson
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