Verwilderte Grabstellen und die Kosten Thema im Stadtrat
Mähen macht Mühe

Dass aufgelassene Grabstellen auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof schnell überwucherten und verwilderten, beklagte Emilie Leithäuser (FDP) im Stadtrat. Ob die Stadt da nicht öfter mähen könne?

Man müsse sich bei der Pflege der Grünflächen halt um viele Hektar kümmern, entgegnete der zuständige Referent Dr. Harald Knerer-Brütting. Bei einzelnen Flächen könne es deshalb etwas länger dauern, bis man wieder zum Mähen komme. Pestizide seien meist nicht mehr zulässig, was den Pflegeaufwand erhöhe. Und dann müssten die Kosten dafür auch umgelegt werden.

Die Ergebnisse der kostendeckenden Einrichtungen für 2015 hatte schon vorher Kämmerer Franz Mertel vorgetragen. Dabei wies das Friedhofs- und Bestattungswesen eine Unterdeckung von 46 114 Euro auf, die nicht durch eine Sonderrücklage zum Ausgleich von Gebührenschwankungen ausgeglichen werden kann. Die anderen Einrichtungen können (zumindest teilweise) auf diesen Ausweg zurückgreifen: die Abwasserbeseitigung (Defizit von 1,67 Millionen Euro), die Abfallbeseitigung (220 190 Euro) und die Straßenreinigung (33 550 Euro). Im Abwasserbereich war aber eine Summe von mehr als einer Million Euro auch nicht durch die Sonderrücklage auszugleichen, weshalb hier für 2017 eine Gebührenerhöhung als wahrscheinlich gilt. Das Budget des Betriebshofes weist eine Unterdeckung von knapp 1,18 Millionen Euro auf.
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