Vor der Wahl des Direktkandidaten
Zu 100 Prozent hinter Lanzinger

Barbara Lanzinger will für Amberg und Amberg-Sulzbach das Direktmandat holen. Bei der Kreisdelegiertenversammlung rührte sie deswegen noch einmal kräftig in eigener Sache die Werbetrommel. Bild: hfz
Politik
Amberg in der Oberpfalz
11.11.2016
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Der Tag der Entscheidung rückt immer näher. Am Donnerstag nächster Woche steht fest, wer als CSU-Direktkandidat bei der Bundestagswahl 2017 antritt. Die Amberger Christsozialen ließen beim Kreisvertreter-Treffen keinen Zweifel daran, dass sie zu 100 Prozent hinter Barbara Lanzinger stehen.

Im Mittelpunkt stand für die knapp 100 Vertreter der Ortsverbände ganz klar der Blick nach vorn: Am 17. November sind 160 Delegierte aus den Kreisverbänden Amberg, Amberg-Sulzbach und Neumarkt aufgefordert, sich für einen Direktkandidaten zu entscheiden - zur Wahl stehen Alois Karl (Neumarkt) und Barbara Lanzinger (Amberg).

Bevor es so weit ist, mussten jedoch noch die Amberger Delegierten gewählt werden. Dass jede der 19 Stimmen am Donnerstag, 17. November, gebraucht wird, gilt im Stadtgebiet als sicher. Immerhin kann der Kreisverband Neumarkt laut dem Amberger Vorsitzenden Stefan Ott mehr Delegierte aufbieten, als die Stadt und Amberg-Sulzbach zusammen. Es müsseLa also noch Überzeugungsarbeit geleistet werden, "um die eine oder andere Stimme für das eigene Lager zu bekommen". Auch deswegen warb Ott für seine Parteifreundin: "Wir Amberger gehen geschlossen in diese Aufstellung mit Barbara Lanzinger."

Karl und Lanzinger nutzten die ihnen eingeräumte Zeit, um kräftig die Werbetrommel zu rühren. Karl verwies auf seine Stellung im Haushaltsausschuss und das daraus resultierende politische Gewicht. Lanzinger stellte ihre Arbeit im CSU-Parteivorstand und ihr funktionierendes Netzwerk, sowohl in Berlin als auch in ihrer Heimatregion, heraus. Ott legte in seinem Rückblick auf die Arbeit des Kreisverbandes den Schwerpunkt auf die wichtigsten Ereignisse seiner 18- monatigen Führung: das Wiederaufleben des Politischen März', die Einführung des Sommerempfangs, die zukünftig jährlich stattfindenden Fahrten in die Partnerstädte sowie die Besuche verschiedener Staats- und Bundesminister. Bei den Ortsverbänden, Arbeitsgemeinschaften und den Stadträten bedankte sich Stefan Ott für die "hervorragende und qualitativ hochwertige Arbeit", während er der SPD-Fraktion "Ahnungslosigkeit bei verschiedenen Themen" unterstellte.

Die DelegiertenBarbara Lanzinger, Stefan Ott, Michael Cerny, Martin Preuß, Dieter Mußemann, Thomas Bärthlein, Peter Frankl, Michaela Frauendorfer, Christian Gunreben, Rupert Natter, Andreas Neiswirth, Tobias Neudecker, Manfred Rauscher, Michael Schittko, Florian Singer, Hubert Sperber, Norbert Wasner, Andreas Werner und Birgit Wittmann. (tk)
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Markus Ritter aus Amberg in der Oberpfalz | 11.11.2016 | 19:37  
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