Wappen-Stele in der Bayerischen Vertretung in Berlin
Gedächtnisstütze im Berliner Politikalltag

Staatsminister Marcel Huber, Ambergs OB Michael Cerny und Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (von links), Vorsitzender des Bayerischen Städtetages, beim Festakt zur Übergabe einer Wappenstele an die Bayerische Vertretung in Berlin. Bild: Henning Schacht.

Berlin/Amberg. Die 25 kreisfreien Städte Bayerns sind nun mit einer Wappen-Stele in der Eingangshalle der Bayerischen Vertretung in Berlin präsent. Die 2,25 Meter hohe Säule schließt nach oben mit einer Raute als Symbol für den Freistaat ab. Ein Künstler-Trio aus Gauting mit Rosemarie Zacher hat den Entwurf gestaltet, in Konzeption und Produktion wirkten die Designer Peter Waller und Andreas Linke zusammen.

Bislang konnten Besuchergruppen in der Bayerischen Vertretung 71 geschnitzte Landkreiswappen entdecken, suchten aber vergeblich nach den Wappen der kreisfreien Städte, zu denen auch Amberg gehört. Mehrere Oberbürgermeister hatten dies - unabhängig voneinander - nach ihren Berlin-Visiten angesprochen.

Bayerns Bundesratsminister Marcel Huber sagte beim Festakt: "Mit der Wappen-Stele des Bayerischen Städtetags sind die kreisfreien Städte in der Bayerischen Vertretung in Berlin prominent vertreten."

Der Vorsitzende des Städtetags, der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly, äußerte sich bei der Enthüllung so: "Die Städte-Stele wirkt wie eine symbolische Gedächtnisstütze. Die Stele kann Denkanstöße für die Menschen geben, die hier vorübergehen: Vergesst die Städte und Gemeinden nicht bei Verhandlungen in Bundestag, Bundesrat und Bundesministerien."
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