Winter-Notquartier für Flüchtlinge in Turnhallen der Willmann - und Barbaraschule
Flüchtlinge sollen in Turnhallen leben

Maximal 200 Flüchtlinge sollen laut einer Mitteilung der Stadt für einige Tage in den Turnhallen der Willmann- und Barbaraschule bleiben können. Auf den Schulbetrieb habe das keinen Einfluss. Auch nicht auf Vereine, die wie die Sportgymnastinnen des SV Inter Bergsteig (Bild) regelmäßig hier trainieren. Archivbild: Hartl

Die Entscheidung ist getroffen. Die Flüchtlinge, für die auf Geheiß der Staatsregierung ein Winter-Notfallquartier vorhanden sein muss (wir berichteten), will die Stadt laut ihres Sprechers Thomas Graml in der Willmann- und Barbaraschule unterbringen. In den beiden Turnhallen könnten sich bis zu 200 Asylbewerber "für einige Tage" aufhalten. Die Nutzung für Schulen und Vereine sei aber weiterhin möglich.

"Die Räumlichkeiten werden nur benötigt, wenn die Flüchtlingszahlen weiter so ansteigen, dass die Asylbewerber nicht in den vorhandenen Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht werden können", teilte Graml dazu ergänzend mit. Dabei sei zu beachten, dass in Regensburg am 15. Dezember dieses Jahres eine weitere Aufnahmestelle geöffnet wird, was zusätzliche Kapazitäten schaffe.

Schulturnhalle im Milchhofviertel für Flüchtlinge

Eine speziell für diese Aufgabe eingesetzte Arbeitsgruppe habe sich für die Schulturnhallen im Milchhofviertel entschieden, "weil dort ohne große bauliche Veränderungen die Voraussetzungen für eine Unterbringung gegeben sind". Es müsse lediglich aus Sicherheitsgründen (Brandschutz) vorab eine weitere Fluchttür eingebaut werden. Im Notfall können die Hallen laut Graml innerhalb von 24 Stunden zum Quartier umfunktioniert werden. Wann bzw. ob Flüchtlinge in Amberg ankommen werden, steht zur Stunde noch nicht fest.
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