2. Tennisbundesliga
Schanzl setzt auf die Jugend

Der TC Amberg am Schanzl mit Albert Wagner will wenigstens einen Saisonsieg holen. Bild: ref
Sport
Amberg in der Oberpfalz
11.08.2016
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Die Tennisherren des TC Amberg stehen kurz vor dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga. Selbst wenn das Tenniswunder ausbleibt, sind die Verantwortlichen vom eingeschlagenen Weg überzeugt.

Der Abstiegskampf für den TC Amberg am Schanzl ist noch nicht beendet. Mit zwei Siegen und Hilfe der anderen Teams könnten die Tennisherren den Abstieg aus der 2. Bundesliga Süd noch verhindern. Theoretisch. Praktisch kann sich die Mannschaft fast schon auf die Rückkehr in die Regionalliga vorbereiten. Denn die Bilanz sieht düster aus: Sechs Spiele, sechs Niederlagen. Die Amberger verloren erst am Sonntag daheim gegen den TC Hainsacker klar mit 2:7.

"Die Stimmung ist nicht die beste, aber die jungen Spieler sind noch motiviert und wollen alles geben", sagt Teamchef Florian Grammer. Er will auch nicht daran rütteln, die Jungen antreten zu lassen. "Auch wenn die Konsequenz der Abstieg ist, zählen wir auf unsere jungen Spieler. Für die ist das ein Abenteuer in der zweiten Bundesliga." Am Freitag, 12. August, geht es zuerst auswärts gegen den TC BW Dresden-Blasewitz, der mit 4:10 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz liegt. Das Ziel für die Amberger ist der Sieg. "Wir streben auf jeden Fall mindestens einen Sieg am Wochenende an, um nicht mit acht Niederlagen abzusteigen."

Grammer sieht die Chance darauf in Dresden größer. Die Sachsen spielen eine schwache Saison, sind vom Verletzungspech gebeutelt. In Pforzheim am letzten Spieltag (Sonntag, 14. August) zu gewinnen, wird schon schwerer. "Die Pforzheimer sind schon gesichert und haben eine starke Saison gespielt." Der TC Wolfsberg Pforzheim liegt mit 8:4 Punkten auf dem 4. Platz der zweiten Tennisbundesliga.

An Vögeli dran


Für die Vilsstädter sind Nico Reissig, Maxi Pongratz, Albert Wagner Leo Gomez Islinger und Christopher Patzanovsky auf dem Platz. Grammer will noch zwei Spieler als Nummer eins und Nummer zwei holen. "Wir sind an Roman Vögeli dran. Den anderen Kandidaten verrate ich nicht." "Wir haben die ganze Saison über versucht, mit guten Aufstellungen Siege zu holen, aber oft hat es einfach nicht gereicht. Der Abstieg ist aber kein Beinbruch", bleibt Grammer gelassen.

Die Schanzl-Mannschaft war als Nachrücker in die zweite Bundesliga gekommen. "Wenn wir nächstes Jahr wieder in der Regionalliga spielen, können wir wenigstens unser Jugendkonzept weiter ausführen.

Auch wenn die Konsequenz der Abstieg ist, zählen wir auf unsere jungen Spieler. Für die ist das ein Abenteuer in der zweiten Bundesliga.Florian Grammer, Teamchef TC Amberg
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