A-Klasse Nord
"Verrückter" ESV trifft im Schanzl-Derby auf DJK Amberg

Sport
Amberg in der Oberpfalz
20.08.2016
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Anpfiff zur vierten Runde in der A-Klasse Nord: Auch wenn der DJK Ursensollen II, dem TSV Neudorf sowie etwas überraschend dem Ex-Kreisklassisten TuS Rosenberg II und der DJK Amberg noch der erste Saisonsieg fehlt, ist die Liga noch in der Phase der "Standortbestimmung".

Der TSV Theuern möchte trotzdem gerne weit vorne sein, und er hat am Samstag, 20. August, gegen den TuS Rosenberg II auch keine schlechten Chancen, das Feld als Gewinner zu verlassen. Das Team der Hüttenstädter hat sich personell ziemlich verändert, die Mannschaft muss sich noch finden. Daher wird es nicht einfach, sich im Vilstal ein Erfolgserlebnis zu holen, denn die Favoritenrolle liegt klar bei den Kramer-Schützlingen.

Absteiger SV Etzelwang und Wiederaufsteiger FC Kaltenbrunn messen sich erstmals wieder in einem Punkteduell: Auch hier dürften die Hausherren die etwas besseren Karten haben, aber auch der kecke Neuling "will was reißen" und tritt sein Tour nicht ohne Hoffnung an. Am Tabellenende, auf den Plätzen 13 und 14, fristen der TSV Neudorf und die DJK Ursensollen II ihr Dasein - eine noch nicht gefährliche, aber dennoch missliche sportliche Situation, die durch den ersten Dreier aufgehübscht werden könnte. Entsprechend heiß sind beide Teams auf ein Erfolgserlebnis.

Ein kurzer Fußweg über nur wenige Meter liegt zwischen dem ESV Amberg und der DJK Amberg. Am Sonntag treffen sie sich zum Derby am "Schanzl". "Wir haben einen minimalen Kader", so Trainer Dominik Steup, "und es ist für einen kleinen Verein wie den unseren schon auch ein Stück harte Arbeit, jeden Sonntag zwei Mannschaften ins Punkterennen zu schicken. Aber wir machen aus der Not eine Tugend und so stand beispielsweise beim letzten Spiel bei der DJK Ursensollen II einer unserer Stürmer das erste Mal in seinem Leben im Tor", erinnert sich der Coach. "Die Favoritenrolle liegt aufgrund des Kaders bei der DJK, aufgrund des Tabellenplatzes natürlich auch ein bisschen bei uns." Der Übungsleiter freut sich besonders über die tolle Einheit bei den Eisenbahnern: "Der ESV wächst überragend zusammen, vielleicht liegt es auch daran, dass wir ein bisschen verrückt sind."

Die DJK Gebenbach II kam gut aus den Startlöchern, eher weniger gut der FSV Gärbershof, der bei der Landesligareserve nicht verlieren sollte, denn sonst droht erst einmal das Mittelmaß. Der SV Michaelpoppenricht hat seine Abgänge gut kompensiert, der Lohn der guten Taten ist die Tabellenführung. Die soll gegen den FV Vilseck II verteidigen werden, ein zwar schlagbarer, aber auch unbequemer Kontrahent, der immer für eine Überraschung sorgen kann.

Sowohl die SF Ursulapoppenricht als auch der SV Sorghof II wollten vor Saisonstart "oben mitspielen". In den ersten Partien lief es gut, jeder weitere Sieg ist ein Schritt in die richtige Richtung.
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