BFV-Pokal
FC Amberg locker in der nächsten Runde

Sport
Amberg in der Oberpfalz
09.08.2016
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Amberg/Hainsacker. Zwei Tage nach dem 0:0 in Bamberg haben die Bayernliga-Fußballer des FC Amberg den Einzug in die zweite Hauptrunde des Bayerischen Toto-Pokals geschafft. Am Dienstagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Günter Brandl beim Süd-Bezirksligisten SpVgg Hainsacker vor 120 Zuschauern mit 6:0 (2:0) durch, womit Brandl das Duell gegen seinen Sohn Bastian, der beim Gastgeber spielt, für sich entschied.

Es war gegen ersatzgeschwächte Gastgeber ein unterm Strich souveräner Sieg. Auch der FC Amberg musste, wie erwartet, auf wichtige Stützen verzichten. So fehlten weiterhin Michael Busch (Sprunggelenk), Scott Kennedy (Knöchel), Sebastian Schulik (Leiste), Daniel Gömmel (Knöchelverletzung aus dem Erlenbach-Spiel) und Sven Seitz (Grippe). Zumindest der zuletzt erkrankte Brian Gallo kehrte in den Kader zurück, dafür wurden die zuletzt angschlagenen Kevin Kühnlein und Christian Knorr wegen des Heimspiels am Samstag um 16 Uhr gegen den 1. FC Sand geschont.

Dennoch bot Brandl eine Anfangsformation auf, die so auch im normalen Ligabetrieb spielen könnte. Auf der Bank saßen allerdings neben Emmanuel Burgutzidis mit Yannik Haller und Dominik Kozisek zwei Akteure aus der U23. Die Gelb-Schwarzen ließen in Hainsacker jedoch zu keiner Phase des Spiels Zweifel aufkommen, wer in die nächste Runde einzieht. Schon nach vier Minuten stellten die Vilstaler die Weichen auf Sieg, als Martin Popp gedankenschnell einen katastrophalen Rückpass von Andreas Pegoretti auf SpVgg-Keper Tim Aufleger aufnahm und eiskalt zur frühen Führung vollstreckte. Zur Pause führte Amberg mit 2:0.

Auch im zweiten Durchgang gaben die Gelb-Schwarzen den Ton an und kombinierten gefällig. Allerdings fehlte beim letzten Pass gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber die Genauigkeit. So dauerte es bis zur 58. Minute, als der erneut überragende Sirgedas vorentscheidend auf 3:0 erhöhte - Karzmarczyk hatte die Vorarbeit geleistet. Der Rest der Partie ist dann schnell erzählt: Hainsacker fand gegen die gut gestaffelte FC-Abwehr nicht wirklich die richtigen Mittel, um diese auszuhebeln. Als dann Marco Wiedmann (73.) mit seinem sehenswerten Fernschuss aus 30 Metern das 4:0 gelang, war die Gegenwehr der SpVgg erloschen.

Die logische Folge: Der litauische U21-Nationalspieler Sirgedas besorgte mit seinem Doppelpack (87./90.) den 6:0-Endstand.
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