DJK Sportbund Amberg schmettert neu auf
Volleyballer-Zuwachs bringt neue Dynamik

Der DJK Sportbund Amberg hat eine neue 3. Vorsitzende. Dazu wurde Silke Hagen (links) aus der Volleyballsparte gewählt, die nun an der Seite von Vorsitzendem Theo Daller (hinten Mitte) und seinem Stellvertreter Karl-Heinz Schmidt (hinten links) steht. Zur Schriftführerin wurde Alisha Haller (vorn Mitte) bestimmt, neue Abteilungsleiterin für Volleyball ist Andrea Wonneberger (vorne rechts) und Kassier Otmar Wallner (rechts). Bild: hbe
Sport
Amberg in der Oberpfalz
08.05.2016
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Der DJK Sportbund Amberg schmettert neu auf. Und das nicht nur, weil die Volleyballsparte der SG Siemens mit rund 150 Leuten komplett hierher gewechselt hat. Der Verein an der Werner-von-Siemens-Straße hofft auf weitere Zuwächse und spürt schon jetzt eine neue Dynamik, die auch bei der Jahreshauptversammlung zum Ausdruck kam.

Zu sehen war das zuvorderst am vollen Vereinsheim. Dort war kein Platz mehr frei, weil zum Beispiel auch viele der neuen Volleyballer kamen und nicht nur sportlich, sondern eben auch bei dieser Gelegenheit für Belebung sorgten. Darüber war Vorsitzender Theo Daller sehr erfreut und sprach seinerseits von neuem Schwung, der die DJK erfasst und nach seinen Worten noch weiter tragen soll.

Umbau für weitere Sparten


Nicht ausgeschlossen sei zum Beispiel, dass weitere Sparten der Sportgemeinschaft Siemens (SGS) zum Sportbund wechselten, der deshalb schon über eine Erweiterung seiner Räumlichkeiten nachdenkt.

Dafür gibt es bereits erste Planungen, um die sich Vorstandsmitglied und Ehrenamtsbeauftragter Wilhelm Daller federführend kümmert. Er stellte zwei Optionen vor, wobei bei einer an den Anbau eines zusätzlichen Raums gedacht ist. Nötig seien in jedem Fall einige Sanierungsarbeiten, um auch andere Bereiche neben Gastraum und Saal, der bereits renoviert wurde, wieder auf Vordermann zu bringen. Neues soll es auch bei den Volleyballern geben: Waren sie bisher größtenteils auf das Spielen in den Hallen der Schulen beschränkt, so planen sie jetzt die Errichtung von vier Beachvolleyballplätzen auf dem vereinseigenen Gelände.

400 Leute samt Integration


Wie Theo Daller in seinem Bericht ausführte, bescherte die Eingliederung der SGS-Volleyballsparte der DJK einen erheblichen Zuwachs. Der Verein gewann auf einen Schlag 150 Mitglieder, darunter 91 Jugendliche, und zählt nun insgesamt knapp 400 Leute. Der Vorsitzende blickte neben diesem "Coup" auf zahlreiche Aktivitäten sportlicher und geselliger Art im vergangenen Geschäftsjahr zurück. Er hob das Engagement der DJK bei der Integration ausländischer Jugendlicher und junger Leute hervor, das unter anderem durch die Sozialstiftung des Bayerischen Fußballverbandes und die Diözese Regensburg mit Förderprämien besondere Anerkennung gefunden habe. Als einziger Amberger Verein erhielt der Sportbund nach seiner Auskunft ferner die Silberne Raute, ein Gütesiegel für die optimale soziale Arbeit und Integrationsleistung der DJK.

Andrea Wonneberger, neue Abteilungsleiterin für Volleyball, stellte ihre Sparte kurz vor. Drei Hobbygruppen sowie vier Damenmannschaften, eine Herren- und sechs Jugendmannschaften sind nach ihren Worten derzeit aktiv.

3. Vorsitzende und neues Ehrenmitglied

Amberg. (hbe) Die neue Bedeutung der Volleyballer für den DJK Sportbund zeigte sich auch in der Schaffung eines weiteren Vorstandspostens. Er wurde mit Silke Hagen aus dieser Sparte besetzt, die die Versammlung einstimmig zur 3. Vorsitzenden wählte. Den vakanten Posten des Schriftführers übernahm Alisha Haller. Mindestens ebenso wichtig bei der Jahreshauptversammlung war die Ernennung eines Ehrenmitglieds. Heinz Huber wurde auf diesen Schild gehoben, weil er 46 Jahre durchgehend als Kassier ehrenamtlich tätig war. "Eine außergewöhnliche Leistung", betonte Vorsitzender Theo Daller.

Ruth Maier, verantwortlich für die Sparte Herren- und Damengymnastik, berichtete von einem geringfügigen Rückgang der Teilnehmerzahlen in den Übungsstunden. Karl-Heinz Schmidt ließ in seinem Spartenbericht die diffizile Lage der Fußballabteilung Revue passieren, die aber mit einem Neuanfang wieder aufs richtige Gleis kam. Vier Mannschaften sind nach seiner Auskunft aktiv im Spielbetrieb, erste Erfolge hätten sich eingestellt.
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