Eihsockey Landesliga
ERSC Amberg schlägt Nürnberg mit 7:3

Endstand: 7:3 für die Amberger Löwen (in Weiß) am Freitagabend beim Heimspiel gegen den EHC 80 Nürnberg. Jubel bei David Rybka dabei, der vor EHC Keeper Luca Feitl einschob, Sebastian Aukhofer brauchte nicht mehr einzugreifen, auch wenn er vor Paul Schuster bereitstand. Bild: brü
Sport
Amberg in der Oberpfalz
14.11.2016
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Der ERSC Amberg hat in der Eishockey-Landesliga einen direkten Verfolger auf Distanz gehalten. Wer zum Spiel gegen den EHC 80 Nürnberg am Freitag aber nicht pünktlich kam, der hatte schon einiges verpasst.

Nämlich eine furiose Anfangsphase mit einem rekordverdächtigen Amberger Tor-Dreierpack innerhalb von nur 44 Sekunden. Das war der Grundstein für einen am Ende ungefährdeten 7:3-Erfolg, da der Vorsprung immer bei mindestens zwei Treffern gehalten werden konnte. Das lag auch daran, weil die Gäste eine stattliche Anzahl an Strafminuten ansammelten, die zumeist dem schnellen Angriffsspiel der Löwen geschuldet waren.

Aus für Florian Wrobel?


Personell blieben Coach Alex Reichenberger allerdings einige Sorgenfalten, denn zu den verletzten Lukas Stolz und Christoph Schönberger gesellten sich während der Partie noch Dominik Farnbauer und Dominik Schopper. Bei Florian Wrobel wurde zudem während der Woche eine schwere Schulterverletzung diagnostiziert, die im schlimmsten Falle schon das Saison-Aus bedeuten könnte.

1:0 nach 97 Sekunden


Dafür waren Andreas Hampl und Markus Hausner wieder im Kader und deren Rückkehr wirkte sich absolut positiv auf Abwehr und Spielaufbau aus. Schon nach 97 Sekunden war Hampl an der 1:0-Führung der Löwen durch Florian Bartels beteiligt. David Rybka und Youngster Daniel Troglauer sorgten mit ihren Einschlägen für beste Stimmung auf den Rängen, daran konnte auch der 3:1-Anschluss durch Patrick Hörl nichts ändern. Dabei waren hier noch nicht einmal drei Minuten gespielt. Amberg war in der Folge das Team, das Takt und Tempo vorgab, auch wenn sich Nürnberg langsam von dem Auftaktschock erholte. Bis zur ersten Pause war es das vorrangige Ziel der "80er", nicht noch höher in Rückstand zu geraten.

Hampl erhöht


Auch im Mittelabschnitt setzten die Löwen das erste Ausrufezeichen. Diesmal war es Hampl selbst, der schon nach 23 Sekunden auf 4:1 erhöhte. Die Gäste wirkten aber nun etwas gefestigter und suchten ihrerseits nach einer Resultatsverbesserung. Diese gelang dann auch, allerdings musste ein kapitaler Amberger Fehlpass Anton Marsall zum 4:2 verhelfen. In dieser Phase hatte Nürnberg sogar ein leichtes Chancenübergewicht, aber Oli Engmann erledigte im Amberger Tor einen gewohnten guten Job, strahlte Sicherheit auf seine Vorderleute aus. Erneut Bartels beendete mit dem 5:2 die Drangphase des EHC.

6:2 in Unterzahl


Im Schlussdrittel setzen die Franken nochmals alles auf die Karte "Attacke", versuchten mit aller Macht heranzukommen, aber ausgerechnet in Unterzahl gelang Matti Swadzba das wohl vorentscheidende 6:2 für die Löwen. Amberg hatte anschließend mehrfach die Gelegenheit - teilweise in doppelter Überzahl - den Sack zuzumachen, ließ aber die Genauigkeit im Abschluss fehlen. Das bestraften die Gäste mit ihrem dritten Treffer durch Mike Hahn. Unruhe im Löwen-Lager löste das 6:3 allerdings nicht wirklich aus.

Ein Alleingang


Wiederum Swadzba setzte nach einem Alleingang mit dem 7:3 den Schlusspunkt hinter das Ergebnis. Die kurz darauf noch folgende Spieldauerstrafe für EHC-Akteur Johannes Seidinger fällt wohl unter die Kategorie "Frustfoul".
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