Eishockey: ERSC Amberg empfängt ESC Vilshofen
Löwen wollen Wölfe auf Distanz halten

Sport
Amberg in der Oberpfalz
16.01.2016
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Die Hälfte der Partien in der Landesliga-Zwischenrunde hat der ERSC Amberg absolviert. Ab Sonntag, 17. Januar, biegen die Löwen in die Zielgerade ein. Dazu erwarten sie den ESC Vilshofen im Stadion am Schanzl (18.30 Uhr). Die Wölfe sind keine Unbekannten für den ERSC, auch wenn sie in dieser Saison in einer anderen Vorrundengruppe starteten.

Dort belegten sie hinter Passau, aber noch vor Fürstenfeldbruck und Dingolfing den zweiten Rang. Das größte Plus im Kader der Niederbayern dürfte die Erfahrung ausmachen, denn für die Torproduktion sind vorrangig die Routiniers zuständig. Im Einzelfall sind das die "üblichen Verdächtigen" wie Spielertrainer Vladimir Gomov (46 Scorerpunkte), Andreas Toth (40), der tschechische Stürmer Robert Vavroch (37) oder Kapitän Andreas Meier, der als Verteidiger 23 Scorerpunkte sammelte. Damit sind schon knapp zwei Drittel aller Vilshofener Treffer abgedeckt.

Der Einstand in die Zwischenrunde gestaltete sich höchst schwierig für die Wölfe, weil da gleich ein Doppelpack gegen die Erding Gladiators auf dem Programm stand, der einen "Salto Nullo" einbrachte (0:9, 3:6). Danach ging auch noch die Auswärtspartie in Bad Kissingen verloren, ehe man die letzten beiden Heimspiele gegen Schweinfurt und Fürstenfeldbruck jeweils nach Penaltyschießen für sich entschied. Die Tendenz ist also ansteigend.

Je nach Tagesform sind die Wölfe in der Lage, gegen jedes Landesligateam zu bestehen. Man darf sie vor allem nicht zu ihrem gefährlichen Konterspiel einladen. Diese Taktik hat aber auch der ERSC Amberg zuletzt sehr erfolgreich praktiziert. Es ist natürlich nicht unwichtig, wie die Löwen die Freitagspartie in Schweinfurt überstanden haben, während Vilshofen pausieren konnte. Vielleicht erweist es sich ja auch als Vorteil, wenn man im Rhythmus bleiben konnte.

In den letzten beiden Spielen hatte der ERSC sechs verschiedene Torschützen für neun Treffer, was auch eine der Stärken der Schwarz-Gelben belegt: die Ausgeglichenheit. Dazu lobte Trainer Alex Reichenberger vor allem die Moral seiner Truppe, die völlig intakt ist. Gegen Vilshofen muss man erneut darauf bauen - und auf die individuellen Fähigkeiten einiger Akteure. Mit einem Heimsieg könnten die Amberger Vilshofen in der Tabelle auf Distanz halten - diese Gelegenheit sollten sie sich nicht entgehen lassen.
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