Eishockey
ERSC Amberg verliert letzten Test vor Saisonstart

Mit 3:6 verlor der ERSC Amberg (in Weiß) gegen den EV Pegnitz. Hier jubelt Markus Schwindl (Mitte) über das 3:4. ERSC-Keeper Lukas Stolz (links) ist geschlagen, Florian Wrobl (rechts) kann nur noch zuschauen. Bild: brü
Sport
Amberg in der Oberpfalz
05.10.2016
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Auch aus dem letzten Testspiel konnte der ERSC Amberg positive Erkenntnisse mitnehmen. Gegen den Bayernligisten EV Pegnitz war man lange Zeit auf Augenhöhe, ehe der lettische Kontingentspieler Aleksanders Kercs den Gästen in der Schlussphase noch zum Sieg verhalf.

Letztendlich zählte aber die durchaus gute Leistung mehr als das Ergebnis. Löwen-Coach Alex Reichenberger verzichtete vorsichtshalber auf seinen Abwehr-Organisator Boris Flamik, der sich gegen Weiden leicht verletzt hatte. Ansonsten konnte er die Mannschaft aufbieten, die - bis auf den dann für ein Spiel gesperrten Florian Wrobel - gegen den EHC Straubing am kommenden Freitag in die Punkterunde starten wird. Ein Klassenunterschied war zwischen den alten Rivalen nicht zu erkennen.

Lukas Stolz im Löwen-Tor machte einen sehr sicheren Eindruck, konnte aber trotz guter Paraden das 0:1 der IceDogs nicht verhindern. Sehr effizient zeigten sich die Gastgeber dann beim Penalty-Killing. In Unterzahl gelang David Rybka und Christoph Schönberger binnen 14 Sekunden ein Doppelschlag zur Amberger 2:1-Führung. Sehr glücklich war der Zeitpunkt des Ausgleichs für Pegnitz, denn Skarupa traf zwei Sekunden vor Ende des Drittels zum 2:2. Im Mittelabschnitt zeigten die Löwen weiter eine gute Mannschaftsleistung, spielten abgeklärt und clever gegen den Bayernligisten. Nicht ganz unverdient deshalb die neuerliche Führung des ERSC zum 3:2 durch Daniel Trometer, mit der man in die letzte Pause ging. Das Schlussdrittel zeigte dann, dass man gegen einen stärkeren Gegner nicht in der Konzentration nachlassen darf. Das 3:3 für Pegnitz wäre bei etwas mehr Konsequenz sicher zu verhindern gewesen. Beim 3:4 durch Schwindl legte der lettische Neuzugang Kercs mustergültig auf. Die Strafzeiten aufseiten des ERSC häuften sich, wobei man dabei nicht immer der Meinung der Unparteiischen war.

Speziell beim entscheidenden 3:5. Da wurde Löwen-Stürmer Dominik Farnbauer hinter dem Pegnitzer Tor gefoult, blieb angeschlagen liegen. Während Amberg reklamierte, fiel auf der Gegenseite der Treffer durch Kercs. In doppelter Überzahl legte der Lette später noch den sechsten Treffer nach.

ERSC Amberg - EV Pegnitz 3:6 (2:2,1:0,0:4) Tore: 0:1 (9.) Seibel (Müller), 1:1 (17.) Rybka (4-5), 2:1 (17.) Schönberger (Bartels/4-5), 2:2 (20.) Skarupa (Schwindl, Hagen), 3:2 (35.) Trometer (Bartels), 3:3 (44.) Runge, 3:4 (48.) Schwindl (Kercs, Hausauer), 3:5 (50.) Kercs, 3:6 (51.) Kercs (Hausauer/5-3) - Strafen: Amberg 16 + 10 Schönberger + 10 Bartels; Pegnitz 10 Minuten - Schiedsrichter: Schmidt, Voigt - Zuschauer: 390.
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