Eishockey
ERSC Amberg vorzeitig am Ziel

Dominik Farnbauer, Fabian Bauer, Daniel Krieger und Ricco Warkus (von links) im Vierkampf um den Puck. Der ERSC Amberg (weiße Trikots) besiegte am Sonntagabend den VER Selb 1b mit 7:2 und machte damit vorzeitig den Einzug in die Zwischenrunde perfekt. Bild: brü
Sport
Amberg in der Oberpfalz
14.12.2015
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Das 7:2 gegen Selb ist für Alexander Reichenberger der fünfte Sieg in seinem sechsten Spiel als Trainer des ERSC Amberg. Und ein ganz wichtiger.

Die Löwen verdrängten in der Eishockey-Landesliga Gruppe 1 den EC Bad Kissingen von Rang drei und qualifizierten sich vorzeitig für die Zwischenrunde. Der 7:2-Sieg gegen die 1b-Vertretung der Selber Wölfe am Sonntag war eigentlich zu keiner Zeit in Gefahr, auch wenn die Gäste ein unbequemer Gegner waren. In erster Linie verdankten sie es aber ihrem überragenden Torhüter Nico Stark, dass der deutliche ERSC-Erfolg in Grenzen blieb. Der 20-jährige DEL-Nachwuchsgoalie glänzte mit unzähligen Paraden, die vor allem im Mittelabschnitt die Amberger Angreifer schier zur Verzweiflung trieben.

Aus heiterem Himmel


Dabei hatte der ERSC einen Auftakt nach Maß, ging bereits nach 24 Sekunden mit 1:0 durch Boris Flamik in Führung. Noch in der Anfangsminute scheiterte Matti Swadzba erstmals an Stark. Die Löwen bestimmten Takt und Tempo, weshalb das 1:1 wie ein Blitz aus heiterem Himmel fiel. Sehenswert in Entstehung und Vollendung war nach einigen dicken Chancen das 2:1 für die Löwen, das David Rybka mit einem millimetergenauen Pass auf Dominik Farnbauer einleitete und dieser eiskalt einnetzte.

Danach legte Florian Bartels zum 3:1 nach und Daniel Trometer schloss eine flüssige Kombination mit dem 4:1 ab. In dieser Phase gelang den Gastgebern beinahe alles und nur die Pausensirene unterbrach den "Lauf". Auch im Mittelabschnitt hielt die Überlegenheit der Amberger an, allerdings war Stark mittlerweile so richtig "warmgeschossen". Eine Löwen-Chance nach der anderen verhinderte der Tausendsassa im Selber Tor und wurde einige Male auch vom Torgestänge unterstützt. Selbst ein Penalty von Krieger wurde zur Beute des Gästetorhüters. Ausgerechnet in Überzahl fingen sich die Gastgeber dann das zweite Gegentor ein, weshalb dieser Abschnitt - trotz deutlicher Torschussstatistik für Amberg - an die Gäste ging.

Krieger mit Doppelpack


Im letzten Drittel lief weiterhin der Film "ERSC gegen Stark", aber mit dem 5:2 durch Philipp Dürr waren dann auch die letzten Zweifel am Heimsieg beseitigt. Daniel Krieger im Alleingang und kurz darauf nach tollem Zusammenspiel mit Andreas Hampl besorgte dann den 7:2-Endstand. Damit sind die Löwen schon vor dem letzten Vorrundenspiel gegen den souveränen Topfavoriten aus Erding für die Zwischenrunde qualifiziert, in der sie neben den bisherigen Gruppengegnern Erding, Schweinfurt und Bad Kissingen noch auf den Zweiten und Dritten der Landesliga Gruppe 2 treffen. Dies sind aktuell Vilshofen und Fürstenfeldbruck.

EishockeyLandesliga Männer Gr. 1

ERSC Amberg 7:2 (4:1, 0:1, 3:0) VER Selb 1b

Tore: 1:0 (1.) Flamik (Bartels, Rybka), 1:1 (5.) Warkus (Bauer, Fischer), 2:1 (12.) Farnbauer (Rybka), 3:1 (15.) Bartels (Flamik/4-4), 4:1 (16.) Trometer (Rybka, Engmann), 4:2 (31.) Lüdtke (Polesny/4-5), 5:2 (47.) Dürr (Farnbauer, Brenner), 6:2 (50.) Krieger (4-4), 7:2 (54.) Krieger (Hampl).

Strafen: Amberg 16 + 10 (Krieger), Selb 24 Minuten - Schiedsrichter: Barth, Voigt - Zuschauer: 300.
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