Eishockey
ERSC einfach cleverer

Sport
Amberg in der Oberpfalz
29.11.2016
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Der ERSC Amberg gewann am Sonntag verdient mit 5:3 bei den Isar Rats in Dingolfing und steht mit mehr als einem Bein in der Zwischenrunde der Eishockey-Landesliga. Getrübt wird der Erfolg jedoch durch die schwere Verletzung von Allrounder Andreas Hampl, der nach einem Check gegen den Kopf der minutenlang regungslos auf dem Eis liegen blieb und mit Blaulicht ins Dingolfinger Krankenhaus gebracht wurde. Der Dingolfinger Andreas Hermann kam mit 2+10 Minuten für diese Attacke sehr glimpflich davon.

Die Löwen zeigten eine sehr starke Defensivleistung, mit einem überragenden Oli Engmann im Tor und ließen sich zu keiner Phase des Spieles aus der Ruhe bringen. Dabei waren die Voraussetzungen aus Amberger Sicht ungünstig, denn noch am Vormittag sah es danach aus, als müsste man mangels Torhüter die Begegnung absagen. Engmann meldete sich mit starken Grippesymptomen krank, Lukas Stolz bremste eine Knöchelverletzung noch und Junioren-Goalie Florian Hüttner war mit der U19-Mannschaft unterwegs. Der Ligen-Spielleiter hatte einer Absage zugestimmt, wies aber darauf hin, dass Dingolfing kein Ersatztermin mehr zur Verfügung stehen werde.

So stellte sich ein angeschlagener Engmann dennoch zur Verfügung und avancierte trotz Handicaps zum Mann des Abends.

Nach dem ersten Drittel führten die Amberger mit 1:0. Den Mittelabschnitt begannen die Löwen in Überzahl und bauten den Vorsprung auch gleich auf 2:0 durch David Rybka aus. Gefährlich wurde es für die Gäste, als Niklas Stolz wegen eines unnötigen Fouls und einer daraus resultierenden Spieldauerstrafe sein Team schwächte, zumal auch noch Flamik für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Aber auch die doppelte Unterzahl überstand Amberg dank hohem Einsatz und den Paraden von Engmann. Dann versenkte Daniel Troglauer Swadzbas Vorlage zum 3:0. Nur 24 Sekunden fehlten und der ERSC wäre ohne Gegentreffer ins letzte Drittel gegangen, aber Benjamin Franz nutzte eine Unachtsamkeit der Amberger zum 1:3.

Im Schlussabschnitt passierte genau das, was der ERSC vermeiden wollte - ein schnelles Gegentor. Nach 70 Sekunden traf Karmainski im Powerplay zum 2:3. Amberg stand aber weiter sehr stabil und war diesmal vor allem vor dem gegnerischen Tor abgebrühter. Binnen drei Minuten ergab sich Mitte des Drittels das Endresultat. Nach dem 4:2 durch Sebastian Aukofer konnte Franz postwendend verkürzen, aber Amberg ließ noch das 5:3 folgen.
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