Eishockey
Freundschaftsspiel gegen kanadische Mannschaft besonderes Erlebnis für ERSC

Am Montag trug die Jugend des ERSC Amberg (in Weiß, hier Leon Wittenzeller und Max Spiller) ein Freundschaftsspiel gegen Lac Mégantic aus Montreal aus. Am Ende stand es 3:10, wobei es für die Amberger ein besonderes Erlebnis war. Bild: brü
Sport
Amberg in der Oberpfalz
02.03.2016
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Es war schon ein Höhepunkt. Für die Jugend des ERSC Amberg. Außerhalb des regulären Punktspielbetriebs hatte sich am Montagabend eine Mannschaft aus Kanada zu einem Freundschaftsspiel im ERSC-Stadion angemeldet.

Lac Mégantic so der Name des Teams, aus Montreal, allesamt im Baujahr zwischen 1998 und 1999 , verweilt derzeit zwischen dem 26. Februar bis 4. März in bayerischen Gefilden. War an den beiden Tagen vor dem Spiel in Amberg zu Gast in Bad Aibling und Freising, am darauf folgendem Tag in Fürstenfeldbruck. Und nun dazwischen in Amberg. Und dies mit etwas Verspätung. Der einsetzende Schneefall hatte dafür gesorgt, dass der Bus auf der Autobahn im Stau stecken blieb, die jungen Kanadier gut 20 Minuten nach offiziellem Spielbeginn erst das Stadion am Schanzl erreichten.

Erwartet wurden sie dort bereits von einer Zuschauerzahl, die dem letzten Heimspiel des "großen" ERSC am Freitagabend mehr als ebenbürtig zeigte. Auch Ambergs 3. Bürgermeisterin Brigitte Netta wartete mit den ERSC-Jugendverantwortlichen Stefan Schubert, Armin Troglauer und Thomas Dotzler bereits. Nach einer verkürzen Aufwärmphase galt es zunächst, den offiziellen Teil hinter sich zu bringen. Kanadische Nationalhymne und die bayerische wurden gespielt, Gastgeschenke von Stadt und Verein überreicht, und natürlich das obligatorische Gruppenbild geschossen.

Und an Ambergs Eishockey-Eigengewächs Oliver Mackert, langjähriger Spieler, und in diesem Spiel nun bei seinem 500 offiziellem Einsatz als Schiedsrichter eingesetzt, eine entsprechende Anerkennung dafür überreicht.

Danach hielt aber die Jungs und Mädels aus beiden Lagern nichts mehr. Vor allem nicht die kanadische Fraktion. Die legte los wie die Feuerwehr, an Geschwindigkeit, Pucksicherheit und Kombinationsspiel. Die junge ERSC-Truppe konnte dabei zwar mithalten, aber nicht wirklich dagegen. Nach dem ersten Drittel stand es 0:3, nach 40 gespielten Minuten 0:8. Eine schlechte Leistung der Amberger konnte man in ihnen in keinster Art und Weise attestieren. So bäumte sich die ERSC-Jugend zum Schluss nochmals auf, wurde belohn. In der 54. Minute traf Stefan Makarov das erste Mal für Amberg, Max Spiller zwei Minuten später und abschließend, wiederum zwei Minuten später, Daniel Troglauer. Zum dritten Mal für Amberg, zum Endstand von 3:10.

Nach dem Ende fasste es Stefan Schubert so zusammen: "Es hat uns super gefallen, dass die Kanadier ihren Weg nach Amberg doch noch gefunden haben." Eine Einladung für die Amberger, ihre Schlittschuhe zu packen, und sich auf den Weg nach Kanada zu machen, liegt bereits vor.

ERSC Amberg: Felix Graml, Tim Biermann, Leon Wittenzeller, Jonas Dandorfer, David Allwardt, Marco Berg, Augustin Riederer v. Paar, Simon Hofmann, Noel Bothner, Bastian Haas, Daniel Troglauer (1 Tor), Maximilian Spiller (1 Tor), Philipp Söldner, Sascha Wendl, Julian Meier, Benjamin Spitzl, Maximilian Pfisterer, Celine Beer, Stefan Makarov (1 Tor).
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