Eishockey-Landesliga
Herkulesaufgabe für ERSC Amberg

Gibt's das auch in Schweinfurt? Zufriedenes Abklatschen der Amberger Eishockey-Cracks nach dem Sieg. Hier freuen sich die Spieler um Dominik Schopper (links) über einen 5:1-Sieg gegen den ESV Hassfurt. Bild: brü
Sport
Amberg in der Oberpfalz
28.10.2016
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Das Selbstvertrauen bei der Truppe von Alex Reichenberger ist groß. Das ist am Sonntag auch nötig, denn es geht zum absoluten Favoriten der Landesliga.

Die erste, etwas unglückliche, Niederlage in der Eishockey-Landesliga bei Bad Kissingen haben die Amberger Löwen längst verdaut. Am Sonntag, 30. Oktober, geht die Reise erneut nach Unterfranken, und da wartet mit dem Spiel beim ERV Schweinfurt sicherlich die "Herkulesaufgabe" der gesamten Vorrunde auf den ERSC.

Die Mighty Dogs aus Schweinfurt sind der ganz klare Favorit in der Hinrundengruppe und drängen mit aller Macht in die Bayernliga. Ihre Vormachtstellung haben sie in den bisherigen Begegnungen eindrucksvoll untermauert, mit drei Siegen bei einer Tordifferenz von 27:3. Am Freitag dürfte im heimischen "Dome" der nächste Erfolg hinzukommen, auch wenn die Berndaner-Truppe dabei gegen den EV Dingolfing schon etwas mehr gefordert werden sollte.

Aus Amberger Sicht hofft man natürlich schon etwas, dass die Dogs in dieser Partie ein paar "Körner" liegen lassen. Bereits in den vergangenen Jahren zeichnete Schweinfurt aus, dass man über die volle Distanz mit hohem Tempo agieren konnte und alle Mannschaftsteile und Blöcke nahezu gleichwertig besetzt waren. Vor dieser Saison ist vor allem die Offensive noch weiter verstärkt worden. Neben dem kanadischen Topscorer Dion Campbell (mit einem aktuellen Schnitt von 3 Treffern pro Spiel) glänzen nun zusätzlich Angreifer Matthias Kohl, vom Nord-Oberligisten Rostock Piranhas gekommen, sowie Alex Andrusovich aus Bad Kissingen. Außerdem wurde der frühere Oberligastürmer Zdenek Vanc verpflichtet, womit man nun zwei Ausländerpositionen besetzt. Im Lager der Amberger ist man sich über die Außenseiterrolle bewusst, denkt aber auch daran, dass man in den Partien gegen Schweinfurt die vergangenen Jahre immer gut und lange mithalten konnte. Meistens folgte aber in den Schlussabschnitten ein Einbruch oder die Dogs konnten nochmals zulegen.

Der Saisonauftakt hat gezeigt, dass die Löwen über den Sommer gute Konditionsarbeit geleistet haben. Deshalb fährt man mit dem nötigen Respekt, keinesfalls aber eingeschüchtert zum Gruppenfavoriten. ERSC-Coach Alex Reichenberger wird weiterhin noch einige Zeit auf den Virus erkrankten Verteidiger Markus Hausner verzichten müssen, dafür stand der zuletzt angeschlagene Defender Christoph Schönberger in dieser Woche schon wieder im Training. Torhüter Lukas Stolz wird nach seiner Knöchelverletzung in der nächsten Woche wieder einsteigen.

Das Selbstvertrauen bei den Löwen ist nach dem gelungenen Start weiterhin reichlich vorhanden und vielleicht kann man mit einer konzentrierten Leistung und etwas Glück in Schweinfurt für eine Überraschung sorgen. Spielbeginn im Schweinfurter Ice-Dome ist um 18 Uhr.
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