Eishockey Platzierungsrunde
ERSC Amberg verliert gegen Vilshofen

Leere ERSC-Bank um Coach Alexander Reichenberger. Leere Ränge im Amberger Eisstadion. Das erste von drei Platzierungsspielen in der Landesliga diente nicht einmal als Lückenfüller. Zu groß waren diese auf Bank und Zuschauerrängen. Bild: brü
Sport
Amberg in der Oberpfalz
07.02.2016
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Auch in der Platzierungsrunde kann der ERSC Amberg nicht gegen die Vilshofener Wölfe gewinnen. Mit 5:6 kassierte man gegen die Niederbayern im dritten Spiel die dritte hauchdünne Niederlage mit einem Treffer Differenz. Die Vereinsverantwortlichen hatten dennoch Grund zur Freude, denn Alex Reichenberger wird auch in der kommenden Saison die Löwen coachen. Während der Woche hatten sich Vorstandschaft und Obmänner mit Reichenberger zu einem richtungsweisenden Gespräch getroffen. Die Verantwortlichen sind uneingeschränkt mit der Arbeit des jungen Trainers zufrieden und haben vollstes Vertrauen in dessen Fähigkeiten. Deshalb wollte man sich für die kommende Saison die Dienste des Nachwuchs-Stützpunkttrainers sichern.

Ein persönliches Jubiläum feierte Sebastian Aukofer: Mit seiner Beihilfe beim letzten Amberger Treffer verbuchte er seinen 500. Scorerpunkt im Trikot des ERSC. Am Freitagabend erlebten die Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel ohne größere Unterbrechungen. Die Gastgeber setzten dabei gleich drei Jugendspieler ein, die ihren Job schon richtig gut erledigten. Den besseren Start hatte Vilshofen, das früh mit 1:0 durch den dreifachen Torschützen Andreas Toth in Führung ging. Nach dem Ausgleich durch Sebastian Aukofer bekam der ERSC Oberwasser. Durch einen Schlagschuss von Roman Göldner gingen die Löwen in Front. Bis zur Drittelpause gab es Möglichkeiten, das Resultat auszubauen. Die beste vergab David Rybka, der mit seinem Penaltyversuch an Gästetorhüter Alex Krenn scheiterte.

Zum Mittelabschnitt kamen die Gastgeber konzentrierter aus den Kabinen. Die Youngster Philipp Dürr und Bastian Brenner waren die Vorbereiter zum 3:1 durch Florian Bartels. Die Löwen schienen den Gegner im Griff zu haben, aber durch einen Doppelschlag von Toth kam Vilshofen zum 3:3. Weil nur 36 Sekunden später Matti Swadzba zum 4:3 traf, ging der ERSC erneut mit einer Führung in die letzte Pause. Im letzten Drittel der fairen Partie kamen beide Teams ohne Strafzeiten aus. Das körperlose Spiel begünstigte die Gäste, die die etwas reifere Spielanlage zeigten. Binnen knapp zwei Minuten gelang es Vilshofen mit einem Dreierpack die Partie zu drehen. Nach einer Auszeit drängte der ERSC vehement den Gegner in dessen Zone, aber mehr als der 5:6-Anschlusstreffer durch Daniel Trometer sollte nicht gelingen, auch mit einem Feldspieler mehr, der für Engmann aufs Eis kam.

EishockeyPlatzierungsrunde

ERSC Amberg - ESC Vilshofen 5:6 (2:1, 2:2, 1:3)

Tore: 0:1 (3.) Toth (Riebel), 1:1 (7.) Aukofer, 2:1 (14.) Göldner (Krieger), 3:1 (23.) Bartels (Dürr, Brenner), 3:2 (30.) Toth (Riebel, Hackl), 3:3 (37.) Toth (Hanfstingl, Geißler), 4:3 (38.) Swadzba (Krieger, Rybka), 4:4 (47.) Hanfstingl (Vavroch), 4:5 (48.) Simbeck (Ruderer, Vavroch), 4:6 (49.) Grill (Hackl, Zillinger), 5:6 (58.) Trometer (Augsberger, Aukofer) .

Strafen: Amberg 10, Vilshofen 6 Minuten - Zuschauer: 200 - SR: Dürnhofer, Grech
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