Eishockey Zwischenrunde
ERSC Amberg startet gegen ERV Schweinfurt

Sport
Amberg in der Oberpfalz
02.01.2016
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In der Zwischenrunde der Eishockey-Landesliga warten auf den ERSC Amberg ausnahmslos starke Gegner, dazu gehört auch der ERV Schweinfurt. Wer startet jetzt besser ins neue Jahr?

Während die Löwen am Sonntag, 3. Januar, um 18.30 Uhr, vor heimischen Publikum erstmals ins Geschehen eingreifen, haben die Mighty Dogs ihren Auftakt schon erfolgreich absolviert und ihre Favoritenrolle bestätigt.

Rückstand gedreht


Das letzte gemeinschaftliche Duell gewannen allerdings die Amberger. In einem echten Eishockey-Krimi gingen die Löwen Anfang Dezember als Sieger vom Eis, weil sie einen 0:2-Rückstand in einen 4:2-Vorsprung drehten und Oliver Engmann im Tor in den Schlusssekunden einen Penalty des Kanadiers Dion Campbell parierte.

Das war seinerzeit ein Meilenstein für die Schwarz-Gelben zum Erreichen der Zwischenrunde. Nun aber werden die Karten neu gemischt und jeder Punkt zählt, um am Ende in die ersten vier Ränge der Gruppe zu gelangen, was gleichbedeutend mit dem Einzug in die Play-offs wäre. Schweinfurt hat da schon einmal einen ersten Schritt gemacht, mit dem 4:1-Erfolg am vergangenen Sonntag im Derby gegen die Bad Kissinger Wölfe.

1300 Zuschauer


Knapp 1300 Zuschauern waren da in den Ice-Dome gekommen, was zeigt, dass die Spannung und das Interesse in der Landesliga einen weiteren Schub bekommen haben. Den Berichten zufolge hätten die Mighty Dogs die Partie noch wesentlich deutlicher gewinnen müssen, ließen dabei noch etliche beste Torchancen ungenutzt. Mit Beginn der Zwischenrunde hat Ex-Spieler Thomas Berndaner das Zepter als Chefcoach in Schweinfurt übernommen, da Vorgänger Stephen Heckenberger aus beruflichen Gründen nicht mehr die benötigte Zeit aufbringen kann, den Verein aber weiterhin nach Kräften unterstützt. Bei der Niederlage in Amberg fehlten damals mit Knaupp, Amrhein und Geuder ganz wichtige Stützen, die am Sonntag aber auflaufen werden. Zudem hofft man auf die Rückkehr von Stürmer Alex Funk.

Für den ERSC war es sicherlich kein Vorteil, dass man zwei Wochen zuschauen musste. Nach sechs Siegen in Serie - darunter gegen Schweinfurt, Bad Kissingen und Erding - hatte die Mannschaft von Alex Reichenberger so richtig einen "Lauf" und man kann aus Amberger Sicht nur hoffen, dass man durch die Pause nicht etwas aus dem Tritt gekommen ist.

Andererseits bot sich für einige angeschlagene Spieler wie Engmann, Bartels oder Hampl die Gelegenheit, ihre Blessuren weiter auszukurieren, weshalb die Löwen wohl ihre Bestbesetzung aufbieten werden.

Der Respekt vor Schweinfurt ist da, aber auch das Vertrauen in die eigenen Stärken. Da könnten am Ende dann tatsächlich Kleinigkeiten und die oftmals zitierte Tagesform den Ausschlag über die Punkteverteilung geben.
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