ERSC Amberg vor EHC Straubing gewarnt
Vorsicht Ausrutschgefahr

Torhüter Lukas Stolz fehlt dem ERSC weiter. Bild: brü
Sport
Amberg in der Oberpfalz
04.11.2016
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Für den ERSC Amberg ist es das vierte Auswärtsspiel in Folge: Am Freitag, 4. November, geht's nach Niederbayern, um 20 Uhr treten die Löwen beim Aufsteiger EHC Straubing an und wollen ihre gute Tabellensituation mit dem derzeitigen zweiten Rang verteidigen.

Die beiden bisherigen Duelle mit Straubing in der Vorbereitung (7:3) und zum Punktspielauftakt (9:4) waren jeweils klare Angelegenheiten für den ERSC, aber diesmal könnte es ungleich schwieriger werden. Vom Papier her erscheint die Aufgabe in der Gäubodenstadt leichter, als sie tatsächlich werden könnte. Die Straubinger haben in den beiden Auswärtspartien in Amberg und Schweinfurt zwar kräftig Prügel bezogen, in den folgenden Heimspielen gegen Haßfurt und Selb aber jeweils mit 4:3 gewonnen, wobei es gegen die Wölfe aus Selb den Umweg über das Penaltyschießen bedurfte.

Alleine schon die Erinnerung an den großen Aufwand, den Amberg in Selb benötigte, lässt die Warnsignale vor der Partie am "Straubinger Pulverturm" ertönen. Auch gegen Amberg musste sich der EHC erst im Schlussdrittel endgültig geschlagen geben. Der EHC war über lange Zeit zwar ein wenig gefährlicher, aber dennoch unangenehmer Gegner. Der ERSC braucht unbedingt die volle Punktzahl, um die Verfolger, die zum Teil mit einigen Partien im Rückstand sind, auf Distanz zu halten. Um die Qualifikation zur Zwischenrunde zu sichern, müssen solche Partien wie in Straubing zweifellos gewonnen werden - aber nur, wenn der Respekt vor dem Gegner vorhanden bleibt. Zuletzt gab es für die Löwen zwar eine Niederlage in Schweinfurt, aber alleine die spielerische und mannschaftliche Leistung haben gezeigt, dass die Schwarz-Gelben auf einem guten Weg sind.

Coach Alex Reichenberger wird weiterhin auf Goalie Lukas Stolz (Knöchelverletzung) verzichten müssen, ebenso auf Markus Hausner, der aber nächste Woche wieder angreifen will. Ein Fragezeichen steht auch hinter Christoph Schönberger, der zuletzt zwei Wochen lang fehlte. Die Löwen haben in Straubing die Favoritenrolle inne, aber sie müssen diese auch erfolgreich erfüllen, um ihre gute Ausgangsposition in der Tabelle zu behalten.
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