FC Amberg erwartet den 1. FC Sand
Furchtloser Gegner

Jubel im FC-Stadion: Der FC Amberg durfte zu Hause bereits zehn eigene Tore feiern. Kommen gegen den forschen 1. FC Sand weitere hinzu? Bild: ref
Sport
Amberg in der Oberpfalz
13.08.2016
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Beim FC Amberg läuft es trotz der etwas angespannten Personalsituation ganz gut. Zu Hause am Schanzl ist man bisher immer auf Teams getroffen, die hinten dicht gemacht haben. Der 1. FC Sand plant etwas anderes, wenn man dem Trainer glauben darf.

Im Schatten von Olympia geht es auch an diesem Wochenende in der Bayernliga Nord weiter mit Fußball. Und an diesem bereits siebten Spieltag erwartet der FC Amberg am Samstag, 13. August, um 16 Uhr mal wieder ein Team aus Unterfranken, genauer: den 1. FC Sand.

Der letztjährige Bayernliga-Aufsteiger hat in der laufenden Saison bisher acht Punkte gesammelt: Zwei Niederlagen, zwei Unentschieden und zwei Siegen. Einer davon stammt allerdings vom grünen Tisch (0:2-Wertung gegen die Würzburger Kickers II). Zuletzt ist man seit zwei Spielen sieglos, vor der 0:1-Niederlage gegen den Würzburger FV spielte man in Frohnlach 1:1. Und doch ist Trainer Uwe Ernst mit dem bisherigen Saisonverlauf ganz zufrieden. "Wir hatten eine kurze Vorbereitung, viele unserer Neuzugänge mussten noch Relegation spielen, dazu kamen einige Verletzungen. Mit den aktuellen Punkten können wir leben, auch wenn mehr drin gewesen wäre", sagt der 47-Jährige, der seit dieser Saison Trainer in Sand ist.

Gerade das Thema Personal ist kein unwesentliches beim 1. FC Sand. Fast eine ganze Mannschaft verließ das Team, dementsprechend wurde nachgerüstet. Der bekannteste Neu-Sander ist wohl Abwehrspieler Manuel Müller, der vom 1. FC Schweinfurt aus der Regionalliga kam. Doch auch, was den nicht einfachen Umbau betrifft, zieht Uwe Ernst eine positive erste Bilanz: "Wir haben uns gut gefunden, mit den vielen Neuzugängen. Jetzt geht es halt noch darum, offensiv mehr Durchschlagskraft zu entwickeln." Denn sein Team konnte in den ersten sechs Spielen erst über sechs Tore jubeln, dazu kommen noch die zwei Treffer vom grünen Tisch gegen Würzburg - und schon hat man eine der harmlosesten Offensivreihen der Liga. Doch das heißt nicht, dass man gegen den FC Amberg tiefstapelt. Ernst, der das 0:0 des FCA in Bamberg verfolgt hat, zeigt sich selbstbewusst: "In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Wir wollen drei Punkte holen, sonst brauchen wir uns die Fahrt nach Amberg nicht antun. Dafür müssen wir früh draufgehen."

Der FC Amberg könnte also mal wieder einen Gegner im Stadion am Schanzl erwarten, der sich nicht hinten eingräbt, sondern mitspielen will. Das wird dem Team um Trainer Günter Brandl aber nicht die größte Angst einjagen. Denn die Brust ist breit beim FC: Seit vier Ligaspielen ist man ungeschlagen, während der Woche gab es einen 6:0-Pokalsieg bei der SpVgg Hainsacker - beste Laune also am Schanzl. "Wir wollen die guten Leistungen von zuletzt bestätigen. Wenn Sand dann offensiv wird, ist das auch in Ordnung. Aber zwischen dem, was vor dem Spiel gesagt wird und dem, was am Platz passiert, ist ja oft ein großer Unterschied", so FC-Trainer Günter Brandl. Wie in den Vorwochen muss er weiter auf die verletzten Michael Busch, Sebastian Schulik und Scott Kennedy verzichten. Zudem waren mit Sven Seitz, Christian Knorr und Brian Gallo einige Spieler gesundheitlich angeschlagen - hier ist ein Einsatz noch offen. Zumindest Brian Gallo konnte im Pokal bereits spielen.

In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Wir wollen drei Punkte holen, sonst brauchen wir uns die Fahrt nach Amberg nicht antun.Uwe Ernst, Trainer 1. FC Sand
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