FC Amberg II will 1:8-Klatsche vergessen machen
Psycho-Test für junge Truppe

Kopfarbeit: Daniel Liermann, Trainer des FC Amberg II, war in der letzten Woche als Mentalcoach gefragt, um seiner Mannschaft nach der hohen Niederlage in Wernberg wieder Selbstvertrauen zu geben. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
20.08.2016
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Nach dem 1:8-Desaster bei Detag setzt die junge Truppe des FC Amberg II auf ihre Heimstärke, um die Klatsche aus dem Kopf zu bringen. Gegner Vohenstrauß gehts sogar noch schlechter.

Bei den Bezirksliga-Fußballern des FC Amberg ist Wiedergutmachung angesagt. Wenn am Sonntag, 21. August, um 15 Uhr die bislang in dieser Saison noch sieglose SpVgg Vohenstrauß ihre Visitenkarten im Stadion am Schanzl abgibt, erwartet sich FC-Trainer Daniel Liermann einen anderen Auftritt seiner Mannschaft als bei der 1:8-Niederlage am Montag beim TSV Detag Wernberg. Aber: "Vohenstrauß ist wie ein angeschlagener Boxer. Und die sind ja bekanntlich ungemein gefährlich", mahnt der Amberger Coach zur Vorsicht.

Aufbauarbeit war in dieser Woche bei den Kickern der Gelb-Schwarzen angesagt. Denn die hohe Niederlage in Wernberg knabberte schon am Selbstvertrauen der Akteure. "Wir lagen nach 15 Minuten 0:4 hinten, da war jeder Schuss ein Treffer", blickt Liermann zurück. Selbst eine taktische Umstellung zur Halbzeit brachte nicht den gewünschten Erfolg. "Meine Jungs waren völlig verunsichert und haben sich nach den Nackenschlägen nicht mehr erholt." Ziel in den letzten Tagen war es daher, die "Schlappe aus den Köpfen zu bringen". Dass die Amberger das Fußballspielen nämlich können, zeigten sie am Freitag zuvor zu Hause gegen den SC Katzdorf, als sie nach einer starken Leistung vor allem in den ersten 45 Minuten mit 3:1 die Oberhand behalten hatten. Viel Psychologie war also in den Einheiten nötig, so dass sich der Amberger Trainer mit dem kommenden Gegner vorm Abschlusstraining am Samstag noch nicht wirklich detailliert auseinandergesetzt hatte. "Die SpVgg steht sicherlich nach dem verkorksten Saisonauftakt mit dem Rücken zur Wand und will ganz schnell unten raus. Wir müssen also vorsichtig und dürfen keinesfalls überheblich sein", gibt Liermann als Marschroute aus. Nach und nach entspannt sich auch die personelle Situation: Bis auf Urlauber Mario Schmien hat Liermann seinen kompletten Kader zur Verfügung, denn auch Matthias Klama hat seine Rot-Sperre durch den Doppelspieltag bereits abgesessen. Und nachdem die erste Mannschaft bereits am Samstag spielt, kann es sein, dass der eine oder andere Bayernliga-Spieler hinzu stoßen wird.

Vohenstrauß ist wie ein angeschlagener Boxer. Und die sind ja bekanntlich ungemein gefährlich.Daniel Liermann. Trainer FC Amberg II
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