Fußball A-Klasse Nord
Super-Angriff gegen Super-Abwehr

Sport
Amberg in der Oberpfalz
29.10.2016
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Der SV Etzelwang und der TSV Theuern haben sich in der A-Klasse Nord ein wenig vom übrigen Feld absetzen können - beide messen sich am Sonntag, 30. Oktober, um 14 Uhr in Etzelwang. Die Verfolger, von der DJK Gebenbach II bis zum SV Sorghof II, trennen gerade mal drei Punkte und dieses Sextett hat die Hoffnung auf einen aufstiegsberechtigten Rang noch nicht aufgegeben. Aber es wird schwierig, den beiden dominierenden Mannschaften das Wasser zu reichen. Der SV Etzelwang hat in 13 Spielen sagenhafte 46 Treffer erzielt, der TSV Theuern erst sieben Gegentore einstecken müssen. Beim anstehenden Spitzenspiel möchte sich die Heimelf für die glatte 0:3-Niederlage im Hinspiel revanchieren, und wenn dieser Wunsch in Erfüllung gehen sollte, bleibt die Tabellenführung des Kreisklassenabsteigers unangetastet.

Aufgrund personeller Probleme hat die DJK Gebenbach II den Anschluss zum Spitzenduo verloren. Nun erwartet die Landesligareserve den Tabellennachbarn FC Kaltenbrunn, der sich in einer guten Verfassung befindet und daher nicht chancenlos die kurze Fahrt nach Gebenbach antritt. Nach einem etwas holprigen Saisonstart hat sich auch der freiwillige Kreisklassenabsteiger TuS Rosenberg II gemausert und sich bis auf den fünften Platz nach vorne gearbeitet. Manuel Röhrer, der Coach der Hüttenstädter, erinnert sich an die sportliche Wende, "die mit dem Kirwaspiel gegen Sorghof II begann. Seitdem haben wir nur noch beim FC Kaltenbrunn verloren und unter anderem 16 Punkte aus sechs Partien geholt". Bis auf Kevin Gerstacker ist die Mannschaft komplett. "Wir wollen auch beim TSV Neudorf was holen und schauen mal, was nach oben noch geht. Unsere beiden noch folgenden Heimspiele im November führen uns gegen Etzelwang und Theuern", blickt der Übungsleiter in die Zukunft: "Moral, Stimmung und Trainingsbeteiligung sind jedenfalls gut", so Röhrer.

Sieben Siege aus 13 Spielen sind keine schlechte Basis, allerdings bekommen die SF Ursulapoppenricht immer wieder sportliche Dämpfer (sechs Niederlagen), so dass es nur zu einem Platz im gehobenen Mittelfeld reichte. Der aber soll mit einem Heimerfolg gegen den FV Vilseck II untermauert werden. Mit ausgeglichenen Resultaten wartete bis dato der SV Michaelpoppenricht auf, der den Tabellenletzten DJK Ursensollen II erwartet, alles andere als ein Heimsieg wäre eine Überraschung.

Sorgen hat auch der ESV Amberg. Die Eisenbahner stehen nur knapp über dem rettenden Strich und brauchen jeden Punkt. Die wiederum will auch der SV Sorghof II, um sich noch einmal näher Richtung Tabellenspitze zu orientieren. Den FSV Gärbershof und die DJK Amberg trennen drei Punkte. Beide haben bisher die Erwartungen nicht erfüllen können, das Stadtderby ist eine gute Gelegenheit, wieder positive Schlagzeilen zu schreiben.
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