Fußball Bayernliga Nord
Aschaffenburg hat’s auf dem Fuß

Gerangel garantiert, wenn der FC Amberg (links verdeckt Kevin Kühnlein, Jan Fischer) und die DJK Ammerthal (Friedrich Lieder, Dritter von links) aufeinandertreffen. Für FC-Torwart Matthias Götz und Julian Ceesay (rechts) ist hier die Sache schon geklärt. Bild: ref
Sport
Amberg in der Oberpfalz
28.10.2016
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Die erste Hälfte der Saison der Bayernliga Nord ist geschafft. Damit beginnt alles wieder von vorn, auch wenn so manche Mannschaft gerne nochmal von Null an starten würde. Doch auch so bietet dieser 18. Spieltag einige interessante Begegnungen. Im Blickpunkt steht dabei das Lokalderby zwischen dem FC Amberg und der DJK Ammerthal.

Das Hinspiel, damals das Eröffnungsspiel der Bayernliga-Saison, gewann der FC Amberg mit 0:1 und nach diesem damals nicht hochklassigen, aber doch interessanten Spiel dachten sich viele, dass von beiden Teams einiges zu erwarten ist im Laufe der Saison.

Heute, eine Hinrunde später, ist die Ernüchterung bei beiden groß, vor allem aus Sicht des Regionalligaabsteigers aus Amberg. Mit den vorderen Tabellenrängen hat man nichts zu tun, der Blick geht eher in Richtung Keller - also dahin, wo auch die DJK Ammerthal steht. Der große Unterschied dabei: Ammerthal ist Aufsteiger und damit ist die Erwartungshaltung naturgemäß eine andere als beim Regionalliga-Absteiger. Nicht nur deshalb erwartet die Zuschauer am Schanzl ein interessanter Vergleich.

Schlechte Aussichten


So einer steht auch der SpVgg SV Weiden bevor. Nach dem Abschied von Trainer Tomas Galasek ging das Debüt von Interimscoach Rainer Fachtan zu Hause gegen die Würzburger Kickers II daneben. Jetzt kommt der TSV Aubstadt ans Wasserwerk, und die Chancen, dass sich die Gastgeber aus dem Keller lösen können, stehen nicht unbedingt gut.

Zum Glück für die Weidener stehen aber auch die Konkurrenten vor schweren Aufgaben: Haibach und Feucht nehmen sich im direkten Vergleich gegenseitig Punkte ab, Erlenbach muss zum Spitzenreiter aus Eichstätt, Aufsteiger Ansbach fährt nach Großbardorf und dem VfL Frohnlach traut man beim Gastspiel beim Würzburger FV ohnehin nicht viel zu.

Top-Spiel gegen Eichstätt


Die beiden anderen Samstagsspiele sind tabellarisch ganz anders angesiedelt: Sand empfängt Eltersdorf zum Duell der Tabellennachbarn im Mittelfeld, und das Top-Spiel Aschaffenburg gegen Neumarkt könnte der Liga neue Spannung verleihen. Denn nachdem Eichstätt am vergangenen Wochenende nicht eingreifen konnte, weil das Spiel gegen Haibach abgesagt wurde, nutzte Neumarkt die Chance und rutschte bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter heran. Falls Aschaffenburg drei Punkte holen sollte, könnte der Regionalligaabsteiger noch einmal an das Spitzenduo heranzukommen, zu dem auch Aubstadt noch Anschluss hat. Abgerundet wird der 18. Spieltag mit der Partie zwischen Don Bosco Bamberg und den Würzburger Kickers II.
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