Fußball Bayernliga Nord
Dem FC Amberg feht ein Torjäger

Sport
Amberg in der Oberpfalz
25.07.2016
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Der Fußball-Bayernligist FC Amberg bleibt in dieser Saison auswärts weiterhin ungeschlagen. Nach dem 1:0 zum Auftakt in Ammerthal holte sich die Mannschaft von Trainer Günther Brandl am Samstag auf der Sepp-Endres-Sportanlage des Würzburger FV vor 400 Zuschauern ein 0:0.

"Eine gerechte Punkteteilung", sagte dazu Ambergs Teammanager Hubert Kirsch nach dem Schlusspfiff. WFV-Trainer Marc Reitmaier baute seine Anfangs-Elf gegenüber der 1:2-Niederlage vom Mittwoch gegen den SV Erlenbach auf zwei Positionen um. Christian Dan und Wojtek Droszcz fehlten, für sie begannen Sebastian Götz und Lars Schmidt.

Hochzeit geht vor


Ambergs Coach Günther Brandl hingegen war klar, dass bei den Unterfranken "die Nuancen das Spiel entscheiden" werden. Er musste auf Sebastian Schulik (Leistenverletzung), Michael Busch (Verletzung am Syndesmoseband) und Scott Kennedy (Knöchelverletzung) verzichten. Auch Andreas Graml (Hochzeit) trat die Reise nach Würzburg nicht mit an. Somit änderte Brandl seine Startformation ebenfalls zweimal um: Für Graml und André Karzmarczyk standen Neuzugang Gratas Sirgedas und Rückkehrer Brian Gallo von Beginn an auf dem Platz.

Dort entwickelte sich vom Anpfiff weg ein ausgeglichenes Match, in dem die Gastgeber vor allem durch Standards immer wieder in den Strafraum der Amberger kamen. "Es war ein munteres Spiel von beiden Seiten", sagte Kirsch. Allerdings entstanden dabei für den WFV nicht wirklich gefährliche Szenen. Die gab es schließlich nach 25 Minuten auf der Gegenseite: FCA-Stürmer Michael Dietl lief alleine auf WFV-Schlussmann André Koob zu. Der war um Zentimeter vor Dietl am Ball und verhinderte so die Amberger Führung.

Im Griff


Eine Szene, die die bis dahin stärkste Phase der Vilsstädter einläutete, die ab der 30. Minute Würzburg fest im Griff hatten. "Wir haben uns etliche Möglichkeiten erarbeitet. Aber man hat erneut gesehen, dass uns mit Sebastian Schulik unser Knipser derzeit an allen Ecken und Enden fehlt", so Kirsch. Nach einer Ecke kam Marco Wiedmann mit dem Rücken zum Tor zu einem Drehschuss, den die Gastgeber gerade noch von der Linie kratzten, ehe Christian Knorr mit dem Halbzeitpfiff noch eine "Hundertprozentige" ausließ. So begaben sich die Mannschaften mit einem unterm Strich gerechten 0:0 in die Kabinen.

Und wie schon die erste Halbzeit verlief auch die zweite zunächst ausgeglichen, keines der Teams konnte sich Feldvorteile erarbeiten. Bis zur 70 Minute: Ab der nämlich legten die Würzburger nochmals einen Gang zu, während der FCA sich auf Konter verließ. Zunächst prüfte Lars Schmidt (70.) Ambergs Torhüter Matthias Götz, auf der Gegenseite bekam der WFV das Leder nicht aus der Gefahrenzone. Dietl kam am Strafraum der Gastgeber an den Ball, schlenzte ihn Richtung Gehäuse, über das er aber knapp drüber segelte (73.).

In einem an Torchancen armen Spiel hatte der WFV durch den eingewechselten Cristian Dan (83.) dann dennoch die Möglichkeit, die drei Zähler zu Hause zu behalten. Bei seinem Kopfball war jedoch FCA-Keeper Götz auf dem Posten (83.). "Danach war den Mannschaften anzumerken, dass sich jede mit einem Zähler zufrieden gab. Wir können damit sehr gut leben", so Kirsch.

Zwei Heimspiele


Der machte aber auch deutlich, dass in den Heimspielen am Sonntag, 31. Juli, um 16 Uhr gegen den SV Erlenbach und dann am Dienstag, 2. August, um 18.30 Uhr gegen die SpVgg SV Weiden unbedingt dreifach gepunktet werden sollte.

Wir können damit sehr gut leben.Hubert Kirsch, Teammanager FC Amberg, über das 0:0 in Würzburg
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