Fußball Bayernliga Nord
Der Coup: Friedrich Lieder zur DJK Ammerthal

Begrüßungskomitee mit grünem Trikot (von links): DJK-Vorstand (Marketing) Georg Paulus, Tobias Rösl und Stefan Badura freuen sich, dass Friedrich Lieder (Zweiter von rechts) für Ammerthal spielen wird. Bild: ref
Sport
Amberg in der Oberpfalz
15.06.2016
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"Für uns ist das der Königstransfer", sagt Tobias Rösl. Der Sportdirektor der DJK Ammerthal hat mit Friedrich Lieder einen Spieler verpflichtet, der die "Qualität unseres Kaders auf dieser Position hochhebt." Ein Coup, auf den sie in Ammerthal alle stolz sind.

Friedrich Lieder ist in der Region kein Unbekannter, deswegen findet es Rösl auch positiv, mit ihm wieder "einen regionalen Spieler in der Heimat zu sehen." Der 25-jährige Mittelfeldspieler hatte beim Regionalligisten SpVgg SV Bayreuth einen Zwei-Jahres-Vertrag, doch nach Differenzen mit Trainer Christoph Starke einigte sich Bayreuth mit der DJK Ammerthal, den Vertrag vorzeitig aufzulösen und Lieder frei zu geben.

"Seit eineinhalb Jahren versuchen wir, ihn nach Ammerthal zu lotsen", freute sich Rösl über den Coup. Und: "Den hätten andere auch gerne gehabt."

Lieder, in Russland geboren und als dreijähriges Kind nach Deutschland gekommen, spielte seit der D-Jugend beim FC Amberg, er schaffte in der Saison 2008/09 den Sprung in die Herrenmannschaft. Als Stammspieler bestritt er 130 Partien in der Bezirksoberliga, Landes- und Bayernliga für den FC Amberg und schoss dabei 54 Tore. Der Mittelfeldakteur wechselte 2014/15 zum Bayernligisten SpVgg SV Weiden (33 Spiele, 3 Tore), ehe er eine Saison lang bei der SpVgg Bayreuth in der Regionalliga antrat und auf 24 Einsätze kam. Bei seinem Gastspiel mit den Oberfranken beim FC Amberg am 8. April wurde er nach rund einer Stunde ausgewechselt und erhielt als ehemaliger Publikumsliebling - trotz der 0:3-Niederlage der Amberger - viel Applaus von der Amberger Tribüne. "Wir freuen uns unglaublich, dass Friedrich Lieder zu uns kommt. Seine sportlichen Qualitäten sprechen für sich, er ist ein Teamplayer, in der Region verwurzelt - genau das, was wir gesucht haben", erklärte Ammerthals Sportvorstand Stefan Badura.
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