Fußball Bayernliga Nord
„FC Amberg ist der Top-Favorit“

Sport
Amberg in der Oberpfalz
23.07.2016
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Nach der ärgerlichen Heimniederlage gegen den VfL Frohnlach am Dienstag hatte der FC Amberg weniger Zeit als üblich, das Spiel aufzuarbeiten. Denn bereits am Samstag, 23. Juli, um 15 Uhr wartet die nächste Partie, in der es wieder drei Punkte geben soll. Gastgeber auf der Sepp-Endres-Sportanlage ist der Würzburger FV. Die Unterfranken haben - ebenso wie der FC Amberg - derzeit drei Punkte auf dem Konto.

Nach einem klaren 3:0-Auswärtssieg beim VfL Frohnlach zum Auftakt blieb das Team von Trainer Marc Reitmaier (33) unter der Woche ebenfalls ohne Punkt und kassierte eine 1:2-Heimniederlage gegen den SV Erlenbach. "Wir sind gut reingekommen in die Saison, haben gegen Erlenbach aber keinen guten Auftritt gezeigt und den kleinen Dämpfer erhalten. Aber uns geht es vor allem darum, dass wir 40 Punkte erreichen und dafür haben wir schon mal drei auf dem Konto", so Reitmaier. Der 33-Jährige ist seit dem zehnten Spieltag der Vorsaison Trainer beim WFV.

Vor allem durch einen starken Schlussspurt mit sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen konnte man am Ende die Klasse halten. "Da war die Mannschaft sehr jung und oft noch zu grün, aber wir haben Stück für Stück einiges an Erfahrung hinzugewonnen", so Reitmaier. Mit Daniel Mache hat er beispielsweise seit dieser Saison einen spielenden Co-Trainer als verlängerten Arm auf dem Feld. Mache kam nach neun Jahren beim Regionalligisten 1. FC Schweinfurt nach Würzburg und soll mit seiner Erfahrung für Ordnung in der Defensive sorgen.

Das ist auch wichtig für das Spiel der Würzburger: "Ich will kontrollierten Fußball sehen, dafür müssen wir defensiv gut stehen. Und wir haben ein torgefährliches offensives Mittelfeld, das hat die Vorsaison gezeigt", umschreibt Reitmaier seine Spielidee. Inwiefern das erfolgreich sein wird gegen den FC Amberg, wird sich zeigen.

Denn für den Würzburger Trainer ist der FC weiterhin Top-Favorit auf die Meisterschaft, "daran ändert auch die Niederlage gegen Frohnlach nichts". Sein Team müsse extrem dagegenhalten, man ist sich der Außenseiterrolle mehr als bewusst: "Alles andere als ein Amberger Sieg wäre für mich eine Überraschung", stapelt Reitmaier tief.

Etwas anders sieht das FC-Trainer Günter Brandl. In der Bayernliga hätten alle Mannschaften ein ähnliches Niveau, "kleine Nuancen sind entscheidend". Dazu gehört auch die Chancenverwertung, gegen Frohnlach der springende Punkt. In Panik verfällt man deswegen aber nicht: "Wir sind da ständig dran, aber trainieren das genauso wie alle anderen Bereiche, die wir im Spiel brauchen", so Brandl, der natürlich gerne in Würzburg gewinnen würde, aber: "Da entscheidet eben auch die Tagesform."

Die Neuzugänge Sebastian Schulik (Leistenverletzung), Michael Busch (Verletzung am Syndesmoseband, Ausfalldauer noch unbekannt) und Scott Kennedy (Knöchelverletzung) werden dem FC Amberg in Würzburg weiterhin fehlen. Ebenso nicht zur Verfügung steht Andreas Graml (Hochzeit). Dafür kehrt Brian Gallo wieder in den Kader zurück.

FC Amberg: Götz (1), Bleisteiner (22), Fischer (2), Kühnlein (5), Ceesay (15), Burgutzidis (3), Helleder (13), Gömmel (17), Keilholz (4), Karzmarczyk (18), Gallo (19), Sirgedas (10), Knorr (7), Dietl (8), Wiedmann (31), Seitz (9), Popp (16).

Ich will kontrollierten Fußball sehen, dafür müssen wir defensiv gut stehen.Marc Reitmaier, Trainer Würzburger SV
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