Fußball Bayernliga Nord
Günter Brandl neuer Trainer des FC Amberg

Günter Brandl (links) und Sportlicher Leiter Bernd Scheibel beim Auftakttraining des FC Amberg am Samstag
Sport
Amberg in der Oberpfalz
18.06.2016
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Knapp zwei Wochen nach dem Abgang von Timo Rost ist der FC Amberg auf der Suche nach einem Trainer fündig geworden: "Er ist ein Fußball-Verrückter", sagt Teammanager Hubert Kirsch über den neuen Mann an der Außenlinie.

Der heißt Günter Brandl, stammt aus Regensburg und bringt Zweitliga-Erfahrung mit. In der Saison 2003/04 übernahm Brandl interimsmäßig den SSV Jahn Regensburg für 22 Spiele in der 2. Bundesliga - eigentlich war er damals Trainer der zweiten Mannschaft in der Bayernliga. In der jüngsten Vergangenheit betreute der heute 53-Jährige den SV Burgweinting - knapp fünfeinhalb Jahre lang. Er führte die Mannschaft von der Kreisliga mit drei Meisterschaften in die Landesliga, musste allerdings wieder absteigen und beendete die vergangene Saison mit Platz drei hinter dem SV Neukirchen Hl. Blut (an dem die zweite Mannschaft des FC Amberg in der Relegation zur Landesliga gescheitert war) und dem Meister SV Donaustauf, dem künftigen Augenthaler-Club.

Nach dieser Saison zog Brandl einen Schlussstrich beim SV Burgweinting ("Ich kann das Ruder mit ruhigem Gewissen übergeben"). Sein Ziel: "Ich möchte wieder höherklassig einsteigen".

Das tut er jetzt beim FC Amberg. "Ich persönlich bin mit dieser Lösung sehr zufrieden. Günter Brandl ist ein Fachmann, er kann mit jungen Leuten umgehen, und er tut uns gut", sagt Kirsch. Die Zielvorgabe des neuen Trainers legt der Teammanager auch gleich fest: "Ein Mittelfeldplatz. Wir brauchen jetzt ein Jahr, um uns zu positionieren, weil für uns der Weggang von Timo Rost doch etwas überraschend kam", erklärt Kirsch. Zudem sei der Etat ist in der Bayernliga deutlich niedriger als in der Regionalliga - deswegen gebe es noch "ein paar Fragezeichen" im Kader. "Das ist einfach eine finanzielle Sache", so Kirsch, der dennoch auf der Suche nach zwei oder drei Spielern ist, "mit denen wir uns verstärken können."

Günter Brandl ist sich durchaus bewusst, was ihn beim FC Amberg erwartet: "Die Mannschaft braucht einen neuen Geist. Meine Aufgabe ist, sie einzustimmen, um sie wieder konkurrenzfähig zu machen. Sie steht auch vor einem Umbruch", sagt der neue Trainer, der neben dem SSV Jahn Regensburg auch den Freien TuS Regensburg sowie Post/Süd in Bayern- und Landesliga coachte.

Erste Begegnung mit seinen neuen Spielern ist am Samstag, 18. Juni, im FC-Stadion um 16 Uhr beim Trainingsauftakt.

Wir brauchen jetzt ein Jahr, um uns zu positionieren, weil für uns der Weggang von Timo Rost doch etwas überraschend kam. Außerdem ist der Etat in der Bayernliga deutlich niedriger als in der Regionalliga.Hubert Kirsch, Teammanager FC Amberg
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