Fußball Bezirksliga Nord
Dreierpack binnen vier Minuten

Sport
Amberg in der Oberpfalz
09.05.2016
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Der FC Amberg II geht als Spitzenreiter in die letzten beiden Spieltage der Fußball-Bezirksliga Nord. Am Sonntagnachmittag setzte sich die Mannschaft von Trainer Tobias Pinzenöhler gegen das Schlusslicht SC Luhe-Wildenau mit 5:2 (2:1) durch. Den Gelb-Schwarzen sitzt aber weiter der SV Sorghof mit einem Punkt Rückstand im Nacken.

Alles andere als ein Spaziergang war der Amberger Erfolg gegen den SC - zumindest in der ersten Hälfte. "Es ist eine Kopfgeschichte - wer besser mit dem Druck umgehen kann, wird am Ende die Nase vorne haben", sagte der FCA-Trainer vor der Begegnung, der eine "konzentrierte und vernünftige Leistung" seiner Elf forderte. Eine Vorgabe, die der FC dann zumindest in der zweiten Hälfte umsetzte, denn in der ersten ließen die Gastgeber in einer relativ einseitigen Partie doch einige sehr gute Chancen liegen.

Schon nach 180 Sekunden zappelte der Ball im Netz des SC, als Dennis Kramer einen Querpass von Lennard Meyer verwandelte. Die Freude über die frühe Führung verpuffte jedoch ebenso schnell, denn nach einem Abspielfehler in der FC-Abwehr traf Tomas Hora zum 1:1 (6.). Der endgültig Weckruf für die Amberger, die nach einer Viertelstunde so richtig ins Rollen kamen: Heiko Giehrl zirkelte zunächst seinen Freistoß aus 25 Metern an die Latte, ehe er Sekunden später knapp vorbeischoss, und Ibrahim Devrilens Versuch (17.) noch etwas zu ungenau war. Und fast im Minutentakt ergaben sich weitere Möglichkeiten der Gastgeber durch Kramer (19./29.), Andreas Hausmann (26./32.) und Giehrl (28.). Die Amberger Angriffsbemühungen waren schließlich in der 35. Minute von Erfolg gekrönt, als Kramer im Strafraum zu Fall kam und Giehrl per Elfmeter das 2:1 markierte.

Der zweite Durchgang war dann ein Spiegelbild des ersten: Die Amberger drückten und sorgten binnen vier Minuten für die Entscheidung. Einen Abpraller der SC-Abwehr hämmerte Hausmann in die Maschen (50.), ehe Ali Yetkin aus 20 Metern das 4:1 markierte (51.), und Lennard Müller aus 16 Metern nach guter Vorarbeit von Devrilen (54.) das 5:1 erzielte. Die nie aufsteckenden Oberwildenauer kamen schließlich in der 89. Minute durch Petr Podkul per Strafstoß noch zum 2:5.
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