Fußball Bezirksliga Nord
FC Amberg II gegen Schwarzenfeld unter Zugzwang

Für uns wird entscheidend sein, wie wir in der Defensive stehen.
Sport
Amberg in der Oberpfalz
20.05.2016
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FC Amberg II oder SV Sorghof? Am Freitag, 20. Mai, gegen 20.15 Uhr steht fest, wer als Meister der Fußball-Bezirksliga Nord direkt in die Landesliga aufsteigt und wer in die Relegation muss. Die Vorzeichen sind klar: Der FC muss sein Heimspiel um 18.30 Uhr gegen den 1. FC Schwarzenfeld gewinnen und darauf hoffen, dass Sorghof zeitgleich zu Hause gegen den FV Vilseck nicht über ein Unentschieden hinauskommt.

"Wir müssen uns aber zunächst einmal auf uns konzentrieren und nicht Richtung Sorghof blicken", warnt Ambergs Trainer Tobias Pinzenöhler seine Akteure eindringlich. Eine Warnung, die sich die Gelb-Schwarzen zu Herzen nehmen sollten, denn Schwarzenfeld ist neben Sorghof (31) und dem FC Amberg II (30) mit ebenso 30 Zählern eines der besten Teams der Rückrunde. Der Lohn dafür: Der Aufsteiger um Trainer Wolfgang Stier hat sich inzwischen auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet. "Das wird ein ganz hartes Stück Arbeit für uns. Wir müssen 100 Prozent abrufen und dürfen nicht, so wie zuletzt, den letzten Punch vermissen lassen", sagt Pinzenöhler.

Wie schwer es gegen die Schwarzenfelder zu gewinnen ist, musste Amberg in den vergangenen beiden Jahren bereits zweimal erfahren. In der Aufstiegsrelegation in der Saison 2013/14 traf der FCA in Oberwildenau auf den 1. FC Schwarzenfeld und gewann damals durch einen Treffer von Marco Seifert (77.) mit 1:0 - der bis dato größte Erfolg in der Geschichte der zweiten Mannschaft der Amberger, der Aufstieg war damit perfekt. Und im Hinspiel im Schwarzenfelder Sportpark gab es nach umkämpften 90 Minuten einen 4:3-Auswärtserfolg der Vilsstädter.

"Schwarzenfeld hat eine Truppe, die über sehr viel Erfahrung verfügt. Für uns wird entscheidend sein, wie wir in der Defensive stehen und wie gut wir gegen den Ball arbeiten", blickt Pinzenöhler nach vorne. So sollen und müssen, soll die Knochenmühle Relegation, die am 26./29. Mai (16 Uhr) sowie am 1. Juni und 4./5. Juni (16 Uhr) ausgespielt wird, vermieden werden. Die Paarungen dazu lost der Bayerische Fußball-Verband (BFV) am Sonntag um 10 Uhr beim TSV Bogen aus.

"Soweit schauen wir überhaupt nicht. Wir wollen unsere Hausaufgaben machen", so dazu Pinzenöhler, der bis auf die Langzeitverletzten Florian Holfelder und Philipp Wagner seine Bestbesetzung aufbieten kann.
Für uns wird entscheidend sein, wie wir in der Defensive stehen.Tobias Pinzenöhler, Trainer FC Amberg II
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