Fußball Bezirksliga Nord
Nicht zu überheblich ins Spiel

Zuhause gegen den SC Luhe-Wildenau und den 1. FC Schwarzenfeld, dazwischen noch ein Auswärtsspiel beim SC Katzdorf - das Restprogramm des FC Amberg II, des Spitzenreiters der Fußball-Bezirksliga Nord, erscheint machbar. Zumal die Aufstiegsrelegation zur Landesliga seit dem 1:1 vom vergangenen Wochenende in Pfreimd schon in trockenen Tüchern ist. Aber: "Wir wollen den einen Punkt Vorsprung auf Sorghof bis zum Schluss verteidigen", gibt FCA-Trainer Tobias Pinzenöhler vor dem Heimspiel am Sonntag, 8. Mai, um 15 Uhr gegen den Tabellenletzten aus Oberwildenau als Marschroute vor.

Der Endspurt in der Bezirksliga gestaltet sich ungemein spannend: Vorne derzeit der FC Amberg mit 61 Punkten, knapp dahinter der SV Sorghof mit 60. "Der SVS ist ein erbitterter Gegner, der zuletzt regelmäßig dreifach punktete und uns wieder auf die Pelle gerückt ist", so der Amberger Coach, nach dessen Ansicht es sich beide Teams verdient hätten, als Meister in die Landesliga aufzusteigen. Aber Pinzenöhler macht ebenso klar, dass der Titel für seine Elf "ungemein erstrebenswert" wäre.

"Es ist eine Kopfgeschichte - wer besser mit dem Druck umgehen kann, wird am Ende die Nase vorne haben", glaubt der FCA-Trainer. Der war mit den letzten Auftritten seiner Truppe nur bedingt zufrieden: "Wir haben derzeit nicht die Form und die Konstanz, um die Begegnungen komplett zu unseren Gunsten zu entscheiden."

Genau hier müsse für die letzten drei Spiele der Hebel angesetzt werden. Auch wenn der Blick auf die Tabelle deutlich macht, dass alles andere als ein Sieg des FC Amberg II gegen den SC Luhe-Wildenau eine große Überraschung wäre: Der SC um Coach Roland Rittner, vor der Saison kurz vor dem Aus gestanden, rangiert mit zwei Zählern auf dem letzten Rang.

Genau diese Konstellation macht Pinzenöhler etwas Kopfzerbrechen: "Klar, wir müssen gewinnen. Allerdings wird die Partie kein Selbstläufer. Nur mit einer vernünftigen Leistung unsererseits ist das machbar", warnt Pinzenöhler seine Akteure vor allzu viel Überheblichkeit.

Der Amberger Coach kann aller Voraussicht personell aus dem Vollen schöpfen, wobei hinter den angeschlagenen Manuel Knauer, Daniel Maltsev und Michael Rudert jedoch ein ganz großes Fragezeichen steht.
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