Fußball Bezirksliga Nord
Raigering dreht Spiel gegen Pfreimd

Der Raigeringer Torjäger Nikolai Seidel (rechts) leitete mit seinem Anschlusstor zum 1:2 in der 61. Spielminute die denkwürdige Aufholjagd des SVR ein. Der Raigeringer Kapitän Florian Hiltl (links hinten) ist Beobachter dieser Szene. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
14.11.2016
46
0

Raigering. Dem SV Raigering gelang ein schöner Abschluss beim letzten Heimspiel des Jahres. Denn nach einer ideenlosen ersten Halbzeit drehten die Panduren gegen eine starke SpVgg Pfreimd im zweiten Durchgang das Spiel und gewannen verdient mit 3:2. Auf dem Kunstrasenplatz war klar entwickelte sich ein feuriges Spitzenspiel der Bezirksliga Nord. Schon in der dritten Minute setzte Nikolai Seidel den Ball aus einem Gewühl heraus an den Pfosten. Gefordert war fünf Minuten später SVR-Keeper Tobias Schoberth, der mit einer starken Parade einen Kopfball von Bastian Lobinger entschärfte. Den folgenden Eckball aber versenkte Torjäger Christian Zechmann direkt im Raigeringer Tor.

Nach dieser Führung zog sich die SpVgg zurück und lauerte auf Konterchancen. Der SVR war dadurch optisch überlegen, aber einen schnell ausgeführten Freistoß (29.) nutzte Christian Zechmann gegen schlafende Abwehrspieler zum Ausbau der Führung. In der Folge traf Raigering nur das Außennetz durch Alexander Greger oder zeigte vergebene Freistöße von Nikolai Seidel und Max Riß.

Aber in der zweiten Hälfte meldeten sich die Panduren als ausgebuffte Mannschaft zurück. Einen gefühlvoll geschobenen Freistoß setzte Nikolai Seidel (61.) zum Anschlusstreffer in die Maschen und leitete damit die Aufholjagd ein. Der eingewechselte Oktay Türksever hätte halb im Fallen gleich nachlegen können. Doch sein Schuss ging vorbei. Dafür war Alexander Greger (68.) zur Stelle. Eine tolle Einzelleistung krönte er mit dem Ausgleichstreffer. Und vier Minuten später setzte Türksever seinen ganzen Körper ein, und drang in den Strafraum ein. Er nahm den Kopf hoch und sah Greger. Dieser donnerte unhaltbar ins Tor zum vielumjubelten Führung. Die drei Tore binnen einer Viertelstunde zeigen, dass der SVR in dieser Phase Tempo und Druck deutlich nach oben schraubte. Pfreimd gab nicht auf und hätte durch Peter Schießl in der Nachspielzeit das Remis erzielen können.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.