Fußball
Den SV Donaustauf einholen

Tobias Scharl gehört wieder zum Aufgebot des SVE und will mit seinen Kollegen dem Star-Gästetrainer Klaus Augenthaler den Besuch in Etzenricht vermiesen. Bild: war
Sport
Amberg in der Oberpfalz
12.08.2016
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Es geht doch: Im sechsten Spiel holte der SC Ettmannsdorf die ersten Punkte der neuen Saison - und wie. Mit 4:0 fertigte die Mannschaft von Trainer Timo Studtrucker die SpVgg Ruhmannsfelden ab. Die zuvor so harmlose Offensive spielte groß auf und schoss sich den Frust der letzten Wochen von der Seele. Zwar ist der SCE noch immer Letzter in der Tabelle, aber immerhin hat er nun den Anschluss zu den anderen Teams gefunden. Mit einem erneuten Sieg am Freitag, beim Auftakt des siebten Spieltags der Landesliga Mitte, könnte man bereits die Abstiegsränge verlassen. Das wird schwer, denn es geht zum Tabellenführer ASV Cham. Die Kicker um Michael Plänitz ließen beim 3:1-Erfolg auch in Hauzenberg nichts anbrennen.

Top-Torjäger kommt


Beim SV Etzenricht ist die Stimmung gedrückt. Dem Überraschungssieg gegen die DJK Gebenbach ließen die Etzenrichter eine 0:3-Pleite beim TSV Kareth folgen. Besonders die zweite Halbzeit war nicht landesligatauglich. Am Samstag kommt der SV Donaustauf mit Star-Trainer Klaus Augenthaler und Top-Torjäger Nikola Vasilic (6 Treffer) nach Etzenricht. Aber der SVD ist ebenfalls noch nicht in Form: Zuletzt gab es zwei Niederlagen in Folge. Mit acht Punkten stehen die Donaustaufer auf dem neunten Rang. Bezwingt der SV Etzenricht den Favoriten, würde der Gastgeber mit dem Aufsteiger nach Punkten gleichziehen.

Nach drei sieglosen Partien gelang dem ASV Burglengenfeld wieder ein Sieg. Mit 1:0 gewannen die Spieler von Trainer Matthias Bösl bei der SpVgg Osterhofen. Als Tabellensiebter mit elf Punkten und Tuchfühlung zur Spitzengruppe können die Burglengenfelder durchaus zufrieden sein. In Osterhofen überzeugte vor allem die ASV-Defensive, die Abwehr um Philipp Sander ließ erst vier Gegentore zu - Bestwert in der Liga. Dafür klemmt's momentan im Angriff: Erst sechs Tore zeugen von fehlender Durchschlagskraft. Vielleicht scheppert es ja am Samstag, wenn der SV Neukirchen nach Burglengenfeld kommt. Der Aufsteiger kassierte am vergangenen Spieltag eine 2:5-Klatsche in Gebenbach.

Dort hat man sich gut von der Schlappe in Etzenricht erholt. Nach dem sechsten Spieltag hat die DJK Gebenbach bereits 15 Tore erzielt, nur Spitzenreiter ASV Cham ist besser (17 Treffer). Die DJK-Offensive ist mit Top-Torjäger Martin Kopac (6 Tore), Kai Hempel(2), Timo Kohler (3) und Nico Becker (3) stark besetzt und nur schwer auszurechnen. Bisher kassierte man auch erst sechs Gegentore. Von daher ist der zweite Tabellenplatz keine Überraschung. Am Samstag, erwarten die Gebenbacher den TSV Kareth zum zweiten Heimspiel in Folge. Bei den Gästen klingelte es schon 13 Mal im Kasten - das nächste Schützenfest der DJK könnte folgen.

Der SV Sorghof musste unter der Woche im BFV-Pokal ran. Trotz personeller Probleme zog man sich beim 1:3 gegen die SpVgg SV Weiden achtbar aus der Affäre. Erholen sich die SV-Spieler bis Samstag, scheint der nächste Streich gegen den TSV Seebach möglich. Mittlerweile - der SV Sorghof steht mit zwölf Punkten auf dem fünften Rang - stellt sich aber die Frage: Wäre ein erneuter Sieg der Sorghofer wirklich noch eine Überraschung? Die Gäste aus Seebach liegen mit einem Punkt weniger einen Platz hinter dem SVS. Und der ist nur ganz schwer zu knacken: Die Abwehr vor dem überragenden Torhüter Davide Damiano spielte bereits viermal zu Null und holte sich dann immer den Dreier.
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