Fußball
Der Oster-Kracher

Jubelnde Sorghofer, enttäuschte Amberger: Das Hinspiel war eine klare Sache. Der SV Sorghof (links Benedikt Ertl) besiegte die Regionalliga-Reserve mit 4:1. Bild: ref
Sport
Amberg in der Oberpfalz
25.03.2016
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Gipfeltreffen in der Fußball-Bezirksliga Nord: Der FC Amberg II erwartet Tabellenführer SV Sorghof. Damit aber nicht genug: Zwei Tage später steht gleich das nächste Heimspiel der Regionalliga-Reserve auf dem Programm.

"Klar, wenn der Erste gegen den Zweiten spielt, dann ist das schon was Besonderes. Aber auch die Begegnung gegen Kulmain wird kein Selbstläufer", warnt Ambergs Trainer Tobias Pinzenöhler vor dem Derby gegen Sorghof am Samstag, 26. März (16.30 Uhr!), und der Partie gegen den SV Kulmain am Ostermontag, 28. März (15 Uhr). Eine gewisse Brisanz liegt im Samstagsspiel schon: Amberg ist mit 45 Punkten aus 19 Spielen Tabellenzweiter, Sorghof mit 46 aus 20 Partien Spitzenreiter. Die beiden Mannschaften haben derzeit acht beziehungsweise neun Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger, den SV Schwarzhofen. Fällt daher also am Samstag schon die Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft?

"Aufstieg ist kein Muss"


"Nein, sicherlich nicht", sagt Tobias Pinzenöhler, der den Ball flach hält. "Wir wollen zwar weiterhin so lange wie möglich vorne dabei bleiben, aber der Aufstieg ist für uns kein Muss", so der Amberger Coach, der an die vergangene Saison erinnert. "Erst in der Schlussphase haben wir uns den Klassenerhalt gesichert, das darf nicht vergessen werden. Die momentane Situation ist für uns eine tolle Momentaufnahme, nicht mehr und nicht weniger", sagt Pinzenöhler.

Verletzt und gesperrt


Hinzu gesellt sich derzeit die Verletzungsmisere: Florian Holfelder fällt wegen seines Mittelfußbruches längerfristig aus, hinter dem Einsatz seines Sturmpartners Simon Schwarzfischer steht wegen Erkrankung ein großes Fragezeichen. Zudem fehlen weiterhin Daniel Maltsev sowie der nach seiner Roten Karte gegen Hahnbach gesperrte Manuel Knauer. Doch Jammern gilt nicht: "Auch wenn vier Leistungsträger nicht leicht zu ersetzen sind, haben auch andere Mannschaften mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Wir werden versuchen, das Optimale abzurufen, um gegen Sorghof und gegen Kulmain zu punkten", so Pinzenöhler.
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