Fußball
FC Amberg II klopft an die Landesliga-Tür

Sport
Amberg in der Oberpfalz
02.06.2016
70
0

SV Neukirchen: Kreicj; Gürster, Herzog, Bachl, Sturm, Iglhaut, Schmid, Vokac (79. Wess), Susta, Baumann (62. Paprciak), Vlcek.

FC Amberg II: Bleisteiner; Helleder, Knauer, Knoll, Schmien (88. Klama), Hausmann, Giehrl, Devrilen (75. Popp), Meyer, Dietl (89. Müller), Yetkin.

Tore: 0:1 Hausmann (53.), 0:2 Dietl (76.) - SR: Fabian Kilger (Mauth). - Zuschauer: 550.

Die Erfolgsserie des FC Amberg II in der Relegation hält an. Die Mannschaft von Trainer Tobias Pinzenöhler setzte sich am Mittwochabend vor 550 Zuschauern im Hinspiel der zweiten Runde beim Süd-Bezirksligisten SV Neukirchen Hl. Blut mit 2:0 (0:0) durch und ist nur noch einen kleinen Schritt von der Fußball-Landesliga entfernt. "Mein Team hat nahtlos dort angeknüpft, wo es gegen die SpVgg Lam aufgehört hatte", lobte der Amberger Coach den erneut sehr disziplinierten Auftritt, der mit einem verdienten Erfolg endete.

Der SVN hatte in den Anfangsminuten etwas mehr von der Partie und erspielte sich so auch die erste Chance. Doch die Anfangsoffensive der Gastgeber dauerte nicht lange. Denn die Amberger U23 kam von Minute zu Minute besser in die Begegnung, stand in der Abwehr sicher und suchte ihrerseits den Weg nach vorne.

Allerdings dauerte es bis zur 38. Minute, ehe die Gelb-Schwarzen wirklich gefährlich vors Neukirchener Gehäuse kamen. Doch Ibrahim Devrilens Schuss wurde von Andreas Sturm gerade noch abgeblockt.

In den zweiten 45 Minuten schlug dann das Pendel immer deutlicher zu Gunsten des FC Amberg II aus. "Da haben wir gar nix mehr zugelassen, das war wirklich gut", charakterisierte Pinzenöhler diesen Durchgang seitens seiner Truppe. Die ging in der 53. Minute nach einem sehenswerten Angriff mit 1:0 in Führung, als sich Heiko Giehrl auf der linken Seite durchsetzte und seine Hereingabe Andreas Hausmann aus kurzer Entfernung einlochte.

Das wichtige Auswärtstor für die Gäste, die sich danach etwas zurückzogen und auf Konter setzten, war geschafft. Einer davon brachte schließlich die endgültige Entscheidung: Michael Dietl wurde von den Neukirchenern nur halbherzig angegriffen und sein Schuss wurde zudem noch so unglücklich abgefälscht, dass sich der hinter Kreicj ins Tor senkte (76.). "Sicherlich ein glückliches Tor, aber eben nicht unverdient", so Pinzenöhler. Der forderte nach dem Ende der Partie erneute Konzentration auf das Rückspiel, das am Samstag um 17.30 Uhr im Stadion am Schanzl über die Bühne geht.
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