Fußball Landesliga Mitte
SVE und sein Defensivproblem

Max Geber (rechts) und die Etzenrichter haben ein Defensivproblem. In Hauzenberg ist der SVE aber nicht chancenlos. Bild: war
Sport
Amberg in der Oberpfalz
19.08.2016
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Die DJK Gebenbach lässt vor allem gegen Teams aus dem Tabellenkeller Punkte liegen. Jetzt darf die Maloku-Elf wieder zu einem Top-Team, zum SV Donaustauf. Und der SV Sorghof ist wohl zum ersten Mal der Favorit in einem Landesligaspiel.

Der SC Ettmannsdorf ist weiter im Aufwärtstrend. Nach dem ersten Saisonsieg erkämpften die Ettmannsdorfer beim Spitzenreiter ASV Cham ein 0:0 - obwohl einige wichtige Spieler fehlten. In der Tabelle steht die Mannschaft von Trainer Timo Studtrucker damit zwar immer noch auf dem letzten Platz, aber die Leistung gegen den Liga-Favoriten sollten dem SCE Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben: Das Team braucht sich in der Landesliga nicht verstecken. Am Sonntag, 21. August, kommt bereits der nächste Top-Gegner, der TSV Bad Abbach. Der Tabellendritte ist seit sechs Spielen ungeschlagen - nur zum Saisonauftakt verlor man mit 1:6 gegen den ASV Cham, der nach dem 0:0 gegen den SC Ettmannsdorf Tabellenführer der Landesliga Mitte bleibt.

Letzter trotz Aufwärtstrend


Fast ganz unten, und damit direkt vor dem SC Ettmannsdorf platziert, ist mittlerweile auch der SV Etzenricht angekommen. Mit 7:15 Toren hat das Team von Trainer Michael Rösch das schlechteste Torverhältnis der Liga. Am letzten Spieltag gab's die zweite klare Niederlage in Folge. Gegen den SV Donaustauf führten die Etzenrichter bereits nach vier Minuten, spielten eine gute erste Halbzeit und mussten das Spielfeld dann trotzdem als Verlierer vom Platz gehen. In der zweiten Hälfte hatte man gegen die Top-Truppe von Klaus Augenthaler nichts mehr entgegenzusetzen. Am Samstag, 20. August, geht es nach Hauzenberg (14.) Mit einem Auswärtssieg könnte der SV Etzenricht die Hauzenberger, die am siebten Spieltag gegen den starken TSV Bad Abbach 1:1 spielten, nach Punkten einholen.

Der ASV Burglengenfeld kassierte in Neukirchen seine zweite Saisonniederlage. Mit einem Rumpfkader angereist, verlor der ASV beim Aufsteiger knapp mit 1:2. Am Sonntag erwartet die Mannschaft von Trainer Matthias Bösl den TSV Waldkirchen (10.), der sich durch einen 2:0-Sieg gegen die SpVgg Osterhofen ins Mittelfeld der Tabelle geschossen hat, und nur noch einen Punkt hinter den Burglengenfelder liegt. Nicht nur das Spiel dürfte spannend werden, sondern auch, mit welchen Spielern der ASV Burglengenfeld auflaufen wird.

Beim SV Sorghof sieht die Situation ähnlich aus: Nach den vielen Spielen in wenigen Wochen sind etliche Spieler verletzt und angeschlagen. Zuletzt musste sich die Truppe von SV-Trainer Thorsten Baierlein dem Überraschungszweiten TSV Seebach mit 1:3 geschlagen geben - auch weil am Ende die Kraft nachließ. Und weil die SV-Offensive um Udo Hagerer und Thomas Scheidler trotz furiosem Beginn nach dem 1:0 nicht nachlegte. Das ist zurzeit das Manko des SV Sorghof: Man hat erst acht Treffer erzielt. Trotzdem steht der SVS noch immer auf einen sehr guten sechsten Platz. Am Samstag muss man zur SpVgg Osterhofen, die mit nur sechs Punkten Drittletzter ist. Damit ist der SV Sorghof wohl zum ersten Mal in dieser Saison der Favorit.

Die DJK Gebenbach könnte mit dem vierten Rang eigentlich zufrieden sein. Eigentlich, denn die zwei einzigen Niederlagen kassierte die Mannschaft von Trainer Faruk Maloku gegen die Kellerkinder SV Etzenricht und zuletzt den TSV Kareth-Lappersdorf (beide 0:1). Maloku war von der Einstellung seiner Truppe überhaupt nicht begeistert, er vermisste die Grundtugenden wie Kampf und Einsatzwille. Was er wohl meinte: Nur mit schönen Fußball gewinnt man in der Landesliga auch gegen die Letzten nicht. Am Samstag dürfen sich seine Mannen wieder mit einem Top-Team messen.

Die DJK Gebenbach muss zum SV Donaustauf (7.), der sich mit dem Sieg in Etzenricht von den Niederlagen gegen Cham und Bad Abbach erholte.
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